Madring: sainz dreht erste runde – und ist überrascht!

Madrid hat einen neuen Rennzirkel, und er ist real! Nach zahllosen Renderings und Simulationen hat Carlos Sainz, F1-Ambassador des spanischen Grand Prix, den MadRing in Ifema und Valdebebas auf Herz und Nieren geprüft. Ein Ford Mustang GT mit satten 446 PS und Schaltgetriebe diente als Testfahrzeug für die erste offizielle Runde auf dem nagelneuen Asphalt – und die Eindrücke des Piloten sind alles andere als gewöhnlich.

Ein gefühl von geschwindigkeit, das überrascht

Ein gefühl von geschwindigkeit, das überrascht

Die Erwartungen waren hoch, doch Sainz war sichtlich überrascht von der Geschwindigkeit und dem Fluss des neuen Kurses. Anders als viele vermuteten, handelt es sich nicht um eine typische Stadtstrecke. Stattdessen bietet der MadRing ein Fahrerlebnis, das anspruchsvoll und gleichzeitig unglaublich flüssig ist. „Es ist schneller und flüssiger, als ich dachte“, so Sainz nach seiner ersten Runde. Er vergleicht den Kurs sogar mit „La Monumental“, einem Abschnitt, der seine Erwartungen übertroffen hat.

Die Kommentare des ehemaligen Williams-Piloten, untermalt von den Bildern seiner Fahrt, geben einen faszinierenden Einblick in die Besonderheiten des MadRings. Von der ersten Kurve, die er als „perfekten Punkt für Überholmanöver“ bezeichnete, bis hin zur langen Geraden, auf der Geschwindigkeiten von 320-330 km/h erreicht werden, enthüllt Sainz die strategischen Elemente, die den Kurs so spannend machen.

Besonders beeindruckt zeigte sich Sainz von der Kurve 11, „La Monumental“, wo er ein „volles Formel-1-Erlebnis“ erwartete. Doch die Realität übertraf die Vorstellung: „Ich dachte, La Monumental hätte nur etwas Gefälle, aber sie ist auch noch komplett blind! Ein guter Cocktail aus Dingen.“

Die Fahrt durch den Tunnel und die anschließende Steigung, die „Cárcabas“, sowie die völlig blinden Kurven 8-10, die plötzlich in eine weitläufige Strecke übergehen, sorgten für zusätzliche Überraschungen. Sainz beschreibt die Kurven 8-10 als „die Hammer“, mit viel Grip und überraschend hoher Geschwindigkeit.

Die Kombination aus dem Sound des V8-Motors und dem Gefühl der Kontrolle über den Schaltwagen verleiht der ersten Runde eine authentische Rennatmosphäre. Sainz’ Begeisterung ist unverkennbar: „Ich habe mich sehr gut amüsiert. Sehr überraschend. Wollt ihr noch eine Runde?“

Die Organisatoren des spanischen Grand Prix sehen in dieser ersten Runde einen wichtigen Meilenstein. Der MadRing soll bis zum 31. Mai an die FIA übergeben werden und strebt an, sich als internationale Referenz im Formel-1-Kalender zu etablieren. Die FIA-Zulassung steht bevor, und der MadRing scheint bereit für die Herausforderung.