Madrid scheitert in athen: schiedsrichter-chaos entscheidet finale!
Ein Schock für die weiße Armada! Der Real Madrid verlor gestern Abend in Athen gegen den Olympiakos Piräus mit 88:92, doch die Niederlage schmeckt bitter. Nicht wegen der knappen Punktedifferenz, sondern wegen der umstrittenen Entscheidungen der Schiedsrichter in den letzten entscheidenden Minuten. Ein Finale, das durch fragwürdige Pfiffe und verpasste Chancen im Gedächtnis bleiben wird.

Die entscheidenden momente, die das spiel veränderten
Die Partie war bis zum Schluss ein enges Duell, in dem beide Teams alles gaben. Der Real Madrid, dezimiert durch die Ausfälle seiner Center, kämpfte verbissen und hatte den Olympiakos lange Zeit im Griff. Doch in den letzten 82 Sekunden kippte die Partie dramatisch. Drei strittige Pfiffe der Schiedrichter – Sreten Radovic, Robert Lottermoser und Olegs Latisevs – brachten die Entscheidung zu Gunsten der Heimmannschaft.
Der erste umstrittene Moment ereignete sich bei einem Ballbesitzkampf unter dem Korb. Gaby Deck und Thomas Walkup lieferten sich einen hitzigen Zweikampf, bei dem der Ball die Seitenlinie berührte. Die Schiedsrichter sahen zunächst den Madrid, doch nach einer Video-Überprüfung, die von Olympiakos-Trainer Georgios Bartzokas beantragt wurde, wurde der Ball den Griechen zugesprochen. Die Bilder ließen jedoch Zweifel aufkommen, ob der argentinische Spieler Deck den Ball tatsächlich zuletzt berührt hatte.
Noch brisanter war die Situation kurz darauf, als Campazzo an Walkup zog. Der Spielstand lautete 82:80, und die Uhr war kaum in Bewegung. Die Schiedsrichter werteten den Kontakt als Foul und schenkten Olympiakos einen Freiwurf. Ein äußerst fragwürdiger Pfiff, der den Madrid um den möglichen Ballgewinn und damit die Chance zur Wende beraubte. Die Fans in Madrid tobten – zu Recht, wie viele Beobachter anmerkten.
Auch die Entscheidung, Feliz wegen eines Fouls an Fournier zu bestrafen, sorgte für Unmut. Bei dem Zusammenstoß wirkte Feliz zwar etwas ungestüm, aber die Entscheidung, ein Foul zu pfeifen, schien übertrieben. Die Bilder zeigten, dass Feliz Fournier zwar berührte, aber nicht in einer Weise, die ein Foul rechtfertigen würde.
Die Schiedsrichterleistungen werden in Madrid mit scharfer Kritik bedacht. Die Fans fühlen sich betrogen und sehen ihre Mannschaft ungerecht behandelt. Die Frage, die sich nun stellt, ist: Hätten diese Entscheidungen in einer anderen Atmosphäre, vor einem ausverkauften Haus voller madridistischer Fans, anders ausfallen?
Die Niederlage ist für den Real Madrid ein herber Rückschlag. Doch die Art und Weise, wie sie zustande kam, ist noch schmerzhafter. Die Schiedsrichter haben in dieser Finalpartie nicht nur ein Spiel, sondern auch das Vertrauen in die Fairness des Wettbewerbs in Frage gestellt.
