Lysebotn Opp: Heidi Weng und Einar Hedegart dominieren beim Blinkfestivalen

Das Blinkfestivalen im Süden Norwegens startete mit dem Bergroller-Wettkampf Lysebotn Opp in die Saison 2026. Traditionell bot das Rennen nicht nur ein spannendes Wettkampfprogramm, sondern auch das typisch regnerische Wetter und bekannte Sieger wie Heidi Weng, Astrid Øyre Slind und Andrew Musgrave.

Damenrennen: Hattrick für Heidi Weng

Heidi Weng (NOR) sicherte sich zum dritten Mal in Folge den Sieg im Freistilrennen über 7,5 Kilometer mit 640 Höhenmetern. Sie erreichte das Ziel als Erste, obwohl es im Laufe des Rennens zu Regen kam. Kristin Austgulen Fosnaes belegte wie im Vorjahr den zweiten Platz, lediglich 22 Sekunden hinter Weng. Tiril Udnes Weng komplettierte das Podium als Dritte (+1:38 Minuten). Nora Sanness, Karoline Simpson-Larsen und Karoline Grøtting folgten kurz dahinter. Giuliana Werro, Nadja und Marina Kälin kamen im Mittelfeld ins Ziel. Marit Vermeulen (33.) war beste Österreicherin und belegte in der Juniorinnenklasse sogar den zweiten Platz. Magdalena Scherz wurde 39.

Herrenrennen: Überraschungssieg von Einar Hedegart

Herrenrennen: Überraschungssieg von Einar Hedegart

Einar Hedegart (NOR) feierte nach seiner Rückkehr zum Biathlon einen überraschenden Sieg beim Lysebotn Opp. Er verwies Andreas Fjorden Ree auf den zweiten Platz, lediglich sieben Sekunden trennten die beiden im Ziel. Kasper Herland sicherte sich den dritten Platz. Ole Tafjord Suhrke sorgte für eine weitere Überraschung und belegte den vierten Platz. Simen Hegstad Krüger kam auf Platz Fünf ins Ziel, Mattis Stenshagen wurde Sechster. Die weiteren Schweizer Antonin Savary, Beda Klee, Nicola Wigger, Isai Näff, Valerio Grond, Janik Riebli, Noe Näff und Roman Alder kamen verteilt ins Ziel.

Doppelstockrennen: Andrew Musgrave krönt sich zum Bergkönig

Doppelstockrennen: Andrew Musgrave krönt sich zum Bergkönig

Andrew Musgrave (GBR) gewann auch in diesem Jahr das Doppelstockrennen und sicherte sich seinen fünften Sieg beim Bergroller (zuvor 2019, 2021, 2023 und 2024). Er ließ seine Teamkollegen Gaute Kvåle und Max Novak hinter sich. Lauri Mannila belegte einen starken vierten Platz, gefolgt von Thomas Ødegaarden und Alvar Myhlback. Jakob Walther wurde 14., Thomas Bing 24. Magnus Vesterheim gab vor dem Rennen sein neues Team bekannt.