Lukaku rettet belgien: eigentor von ägypten bringt punkt!

Dortmund – Romelu Lukaku, gerade erst eingewechselt, bewies einmal mehr seine Wichtigkeit für die belgische Nationalmannschaft. Mit einer unglücklichen Situation zwang er Ägypten zu einem Eigentor und sicherte seinem Team einen Punkt im ersten Gruppenspiel der WM 2026. Die Partie verlief, gelinde gesagt, holprig für die Belgier.

Ein müder start für die roten teufel

Die Erwartungen waren hoch, doch Belgien wirkte von Beginn an träge. Ägypten übernahm die Kontrolle und diktierte das Tempo. Kevin De Bruyne verfehlte das Tor knapp (7.), während Thibaut Courtois in der ersten Hälfte gleich zweimal seine Klasse unter Beweis stellen musste, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Mostafa Ziko traf die Latte (33.), und nach einem verunglückten Kopfball von Nathan Ngoy verfehlte Omar Marmoush das Tor knapp (45.+4).

Die „Pharaonen“ zeigten eine beeindruckende taktische Disziplin und nutzten die Räume, die Belgien ihnen bot. Emam Ashour, der ehemalige Dortmunder, belohnte die starke Leistung seiner Mannschaft mit dem Führungstreffer (20.). Ein präziser Schuss aus der Distanz ließ Courtois keine Chance. Die Halbzeitpause kam für Belgien zu einem günstigen Zeitpunkt, um sich neu zu sortieren.

Lukaku bringt die wende

Lukaku bringt die wende

Nach der Pause erhöhten die Belgier den Druck, doch die ägyptische Abwehr stand dem entschlossen entgegen. De Bruyne traf erneut die Stange (53.), und auch andere Angriffe verpufften wirkungslos. Doch dann kam Lukaku, der in der 66. Minute eingewechselt wurde. Der Stürmerstarten einen Zweikampf mit zwei ägyptischen Innenverteidigern aus, wobei Mohamed Hany den Ball unglücklich ins eigene Tor lenkte. Ein Glückstreffer, der die Belgier wieder ins Spiel brachte.

Die Schlussphase war spannend, aber torlos. Die Belgier drückten auf das Siegtor, aber die ägyptische Abwehr hielt stand. Lukaku hatte noch eine gute Kopfballchance (87.), aber auch diese verfehlte das Tor.

Die Partie endete mit einem gerechten 1:1. Für Belgien ist es ein holpriger Start in die WM, während Ägypten einen Achtungserfolg gegen einen vermeintlichen Topfavoriten feiern kann. Die Gruppe G verspricht jedenfalls Spannung.

Die kommenden Spiele gegen den Iran und Neuseeland werden zeigen, ob Belgien seine Form findet und seine Ambitionen aufzeigen kann. Denn eines ist klar: So wie sich die Belgier heute präsentiert haben, wird es gegen stärkere Gegner schwer – sehr schwer.