Luís Figo fordert Rücktritt von FIFA-Präsident Gianni Infantino

Der frühere Weltfußballer Luís Figo hat FIFA-Präsident Gianni Infantino deutlich zum Rücktritt aufgefordert und ihm vorgeworfen, das Amt des FIFA-Präsidenten herabgewürdigt zu haben.

Figos Kritikpunkte an Infantino

In einem Gastbeitrag für die englische "Daily Mail" schrieb Figo: "Ich könnte 10.000 Wörter über die Probleme der FIFA schreiben. Aber die Lösung erfordert nur drei: Infantino muss gehen." Er wirft Infantino vor, gelogen, getäuscht und versucht zu haben, sich auf Kosten des Sports persönlich zu bereichern. Für Infantino sei es "zu spät, seine Würde zu retten", aber es sei noch nicht zu spät, den Fußball zu retten.

Figo, der 2001 zum Weltfußballer gewählt wurde, äußerte sich zudem: "Ich habe in meiner Zeit im Weltfußball schon einige Schurken kennengelernt. Aber was in den letzten 10 Tagen ans Licht gekommen ist, ist das niederträchtigste, hinterhältigste und feige egoistischste Verhalten, das ich je erlebt habe." Er nannte als Beispiele die Rücknahme der Sperre von US-Spieler Folarin Balogun bei der WM oder die verlängerte Halbzeitshow im Finale und kritisierte, dass Infantino "nichts im Weg steht, wenn es darum geht, seinen Freunden zu gefallen".

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Neben Figos Kritik gibt es weitere Entwicklungen im Fußball: Bayer Leverkusen hat den 30-Millionen-Mann Gutiérrez verpflichtet, der als Titelsammler und Spielmacher von hinten beschrieben wird. Ein Wechsel von Diomande nach Madrid für eine Monster-Ablöse wird konkreter, und Leverkusen hat den "Wunschlösung“-Nachfolger von Grimaldo verpflichtet.