Lugano vs zsc lions: alles auf dem spiel um platz drei

Donnerstagabend, Cornèr Arena, 85 zu 85 Punkte. HC Lugano empfängt den amtierenden zweifachen Meister ZSC Lions – und wer glaubt, das drittletzte Saisonspiel sei eine Formsache, hat die Brisanz dieser Partie noch nicht begriffen. Hier geht es um den Heimvorteil im Playoff-Viertelfinal. Und das ist im Schweizer Eishockey kein Kleinigkeit, sondern oft der Unterschied zwischen Weiterkommen und Ausscheiden.

Defensive in der krise, aber lugano kämpft

Die schlechte Nachricht zuerst: Luganos Abwehr blutet. Neben dem bereits länger fehlenden Müller hat sich nun auch Dahlström im Spiel gegen Lausanne verletzt und steht nicht zur Verfügung. Zwei Schlüsselverteidiger weg – ausgerechnet gegen Zürich. Das ist kein günstiger Zeitpunkt für einen Personalengpass in der Defensive.

Aber Lugano ist nicht ohne Antworten. Emanuelsson kehrt zurück und bildet wieder seine gewohnte Angriffsreihe mit Thürkauf und Simion. Wer diese drei in Fahrt gesehen hat, weiß: Das ist keine Lückenbüßerlösung, das ist Offensivqualität auf höchstem National-League-Niveau.

Perlini ist zurück – und muss sich erst beweisen

Perlini ist zurück – und muss sich erst beweisen

Nach der Olympiapause betritt Perlini erstmals wieder das Eis. Er wurde in einem rein ausländischen Trio mit Kupari und Sekac getestet – eine Kombination mit Potenzial, aber noch ohne Beweis. Trainer Mitell ließ gegenüber dem RSI keinen Zweifel offen: „Perlini hat einige Eigenschaften, die uns gefallen, aber der Kampf um einen Platz im Kader ist hart. Es ist möglich, dass es noch einige Rotationen geben wird.