Löwen frankfurt: neustart nach olympia – playoff-hoffnungen oder endspurt im niemandsland?
- Löwen frankfurt: neustart nach olympia – playoff-hoffnungen oder endspurt im niemandsland?
- Erholung und neuausrichtung während der olympia-pause
- Fokus auf fitness und taktik im trainingslager
- Abgang von jakob lilja
- Die tabellensituation: zwischen hoffnung und realität
- Playoff-mentalität als oberstes ziel
- Blick in die zukunft: kulturaufbau für die kommende saison
- Der spielplan im überblick
Löwen frankfurt: neustart nach olympia – playoff-hoffnungen oder endspurt im niemandsland?
Nach einer vierwöchigen Olympia
-Pause steht für die Löwen Frankfurt der Endspurt in der DEL-Saison an. Trainer Tom Pokel sieht zwar keine großen Sprünge in der Tabelle mehr, will aber dennoch eine Playoff-Mentalität im Team etablieren. Die kommenden Spiele werden zeigen, wohin die Reise geht.Erholung und neuausrichtung während der olympia-pause
Die Spieler und das Trainerteam der Löwen Frankfurt konnten sich Ende Januar in eine wohlverdiente Pause begeben. Einige nutzten die Zeit für einen Urlaub an sonnigen Stränden, während Tom Pokel seine Familie in den USA besuchte. “Es war perfekt, um abzuschalten”, so Pokel. Die Pause kam zum idealen Zeitpunkt, um nach einer turbulenten Saison mit Trainerwechsel einmal tief durchzuatmen.

Fokus auf fitness und taktik im trainingslager
Seit zwei Wochen trainieren die Löwen wieder in eigener Halle. Nach anfänglichen Konditionseinheiten rückten Schnelligkeit und Spritzigkeit in den Vordergrund. Pokel nutzte die Zeit für Einzelgespräche und Videoanalysen, um das Team auf den Endspurt vorzubereiten. “Wir haben das wie ein Trainingscamp aufgebaut”, erklärte er. Das Ziel ist, die Automatismen zu verbessern und die taktischen Vorgaben zu festigen.

Abgang von jakob lilja
Ein personeller Wechsel steht fest: Stürmer Jakob Lilja verlässt die Löwen Frankfurt und wechselt zum EV Zug in die Schweiz. Jan Barta, Sportdirektor der Löwen, erklärte, man habe Lilja keine Steine in den Weg gelegt, da kein Anschlussvertrag vorgesehen war. Ein herber Verlust für das Team, aber auch eine Chance für andere Spieler, sich zu beweisen.
Die tabellensituation: zwischen hoffnung und realität
Die Löwen Frankfurt befinden sich aktuell im Tabellen-Niemandsland. Der Abstand zum Tabellenletzten Dresden beträgt 19 Punkte, Abstiegssorgen gibt es also nicht. Die Pre-Playoffs sind jedoch auch schon 15 Zähler entfernt. Trainer Tom Pokel erstickt jeden Schlendrian im Keim und fordert eine konsequente Leistung bis zum Saisonende. Das Ziel ist, noch so hoch wie möglich zu klettern.

Playoff-mentalität als oberstes ziel
Auch wenn die Chancen auf die Pre-Playoffs gering sind, will Tom Pokel eine Playoff-Mentalität im Team etablieren. “Nichts ist in Stein gemeißelt, wir wollen noch so hoch wie möglich klettern”, betonte er. Die kommenden Spiele gegen Bremerhaven und andere Gegner werden zeigen, ob die Löwen ihre Ambitionen in die Tat umsetzen können. Die Entwicklung des Teams sei wichtiger als das Ergebnis.

Blick in die zukunft: kulturaufbau für die kommende saison
Tom Pokel denkt bereits jetzt an die kommende Saison. Er sieht die aktuelle Zeit als Chance, eine neue Kultur aufzubauen und die Grundlagen für einen erfolgreichen Saisonstart im September 2026 zu legen. Die kommenden Spiele dienen dabei als Testumfeld, um die neuen Systeme zu perfektionieren und die Mannschaft weiterzuentwickeln.
Der spielplan im überblick
Die Löwen Frankfurt bestreiten in den nächsten zehn Tagen sechs Spiele. Nach dem Restart gegen Bremerhaven am Mittwochabend folgen weitere Partien, die über die Zukunft des Teams entscheiden könnten. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die Löwen nach der Olympia-Pause präsentieren werden.
Quelle: hessenschau.de
