Lok leipzig: sportvorstand wachsmuth fordert kampfgeist!
Die Stimmung im Lager von Lok Leipzig ist alles andere als entspannt. Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel gegen die Würzburger Kickers und der darauffolgenden Analyse der zweiten Halbzeit hat Sportvorstand Toni Wachsmuth nun die Marschrichtung vorgegeben: Es braucht eine Schippe drauflegen, wenn das Team am Montag den Traum von der 3. Liga noch wahr machen will.
Die bittere realität: würzburg hat das mittelfeld dominiert
Die Leipziger waren im Hinspiel lange Zeit nicht in der Lage, ein aggressives Spiel zu diktieren. Die Würzburger Kickers kontrollierten das Mittelfeld und nutzten die Räume, die ihnen geboten wurden. Das Ergebnis: Ein schmeichelhaftes 0:1, das die Ausgangslage für das Rückspiel deutlich erschwert. Wachsmuth ließ wenig Zweifel daran, dass eine Wiederholung dieser Leistung den Aufstieg unmöglich machen würde.
„Wir müssen präsenter sein, aggressiver auftreten und vor allem mehr Zug zum Tor zeigen!“, betonte der Sportvorstand. „Es darf keine Ausreden geben. Wir wissen, was auf dem Spiel steht, und wir müssen bereit sein, alles zu geben.“

Was lok leipzig hoffnung gibt: die auswärtstärke und der kampfgeist
Trotz der schwierigen Situation gibt es auch Lichtblicke. Lok Leipzig hat in der abgelaufenen Saison bewiesen, dass es auch auf fremdem Platz bestehen kann. Das Team war zum zweiten Mal in Folge das stärkste Auswärtsteam im Nordosten. Außerdem ist die Mannschaft bekannt für ihren unbändigen Kampfgeist, der in entscheidenden Momenten bereits zum Vorschein kam. Die Partie gegen Magdeburg II, in der Lok trotz Rückstands noch die Wende schaffte, ist ein Beweis dafür.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass Würzburg in den letzten Spielen ebenfalls nicht mehr ganz so stabil defensiv agiert hat. In fünf der letzten sieben Partien mussten die Franken mindestens ein Gegentor hinnehmen. Das gibt Lok die Chance, seine wenigen Gelegenheiten konsequent zu nutzen.

Die herausforderung: die fehlende durchschlagskraft und die abhängigkeit von maderer
Allerdings muss Lok auch seine Schwächen im Blick haben. Besonders die offensive Durchschlagskraft ist momentan ein Problem. Das Fehlen von Stefan Maderer, dem Topangreifer der Mannschaft, ist deutlich spürbar. Auch wenn Ayodele Adetula in der Rückrunde einige Treffer erzielt hat, fehlt es dem Team an einer konstanten Torgefahr.
Die allgemeine Aufstiegsspiel-Historie ist ebenfalls ein Faktor, der die Nerven strapaziert. Seit der Ligenreform zur Regionalliga-Spielzeit 2012/13 sind Aufstiegsspiele in die 3. Liga nötig. In 15 von 26 Duellen setzte sich der Sieger des Hinspiels durch. Das bedeutet: Lok muss sich am Montag beweisen und den Trend umkehren.
Toni Wachsmuth mahnte jedoch: „Die Vergangenheit ist Vorbei. Wir konzentrieren uns auf das, was wir beeinflussen können: unsere Leistung auf dem Platz. Wir wollen kämpfen, wir wollen kratzen und wir wollen gewinnen!“
Die Fans dürfen gespannt sein, ob Lok Leipzig die notwendige Entschlossenheit und den Kampfgeist beweisen kann, um den Traum von der 3. Liga doch noch wahr werden zu lassen. Der Montag wird zeigen, ob die Leipziger den Druck aushalten und das Momentum nutzen können. Denn eines ist klar: Nur mit einer herausragenden Leistung und dem unbedingten Willen zum Sieg kann Lok Leipzig in Würzburg bestehen.
