Lions-comeback jährt sich in frödens neuer verletzung
Zürich – Ein Auf und Ab der Gefühle für die ZSC Lions: Nach seiner Verletzungspause feierte Jesper Fröden ein kurzes Comeback, das jedoch abrupt endete. Die Hoffnung auf eine Verstärkung im Angriff wurde im zweiten Drittel jäh zunichte gemacht, als der Schwede erneut ausfiel.

Die kurzlebige rückkehr des schlüsselspielers
Die Personalsituation in der Offensive der Lions war in den letzten Spielen angespannt. Sven Andrighetto hatte gefehlt, und nun kehrte auch Jesper Fröden zurück – eine positive Nachricht für die Zürcher, nachdem er in den sechs vorherigen Playoff-Spielen bereits vier Scorerpunkte beigesteuert hatte. Sein erster Einsatz nach der Pause sollte direkt Früchte tragen: Fröden bereitete den Führungstreffer durch Dean Kukan vor und bewies einmal mehr seine Wichtigkeit für das Team. Doch die Freude währte nur kurz.
Denn schon im zweiten Drittel musste der Schwede das Eis verlassen und kehrte in Richtung Katakomben zurück. Ein bitterer Rückschlag für die Lions, die nun mit nur fünf ausländischen Spielern im Einsatz die Partie bestreiten mussten. Johan Sundström, der aufgrund von Frödens Comeback auf der Tribüne Platz nehmen musste, blieb ebenfalls ohne Einsatz.
Die Mühen im Halbfinal Die ZSC Lions kämpfen offensichtlich mit ihrem Halbfinalgegner. Die Topscorer des Teams, darunter nun auch Fröden, zeigen sich anfällig und können ihre Leistung nicht konstant abrufen. Die Frage, ob die Lions ohne ihren wichtigen Angreifer in der Serie bestehen können, bleibt offen. Die Verletzungsgeschichte von Fröden wirft zudem einen Schatten auf die weiteren Aussichten des Teams im Kampf um den Finaleinzug. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt und ob die Lions eine Lösung für ihre personellen Probleme finden werden.
Die Fans in der Swiss Life Arena sahen sich somit einer weiteren turbulenten Wendung in dieser Playoff-Serie ausgesetzt. Die Lions müssen sich nun schnell neu justieren, um den Ausfall von Fröden zu kompensieren und ihre Ambitionen auf den Titel zu wahren.
