Linus straßer reist vorzeitig von olympia zurück – fokus auf den slalom
Linus straßer reist vorzeitig von olympia zurück – fokus auf den slalom
Linus Straßer, Deutschlands größte Slalom-Hoffnung, hat Bormio bereits nach der Team-Kombination bei den Olympischen Winterspielen verlassen. Der 33-jährige Münchner begründete seine frühe Abreise mit dem ausreichend vorhandenen Zeitpolster bis zum bevorstehenden Slalom am 16. Februar. Er möchte seine Vorbereitung optimal gestalten und die Zeit für eine konzentrierte Vorbereitung nutzen.
Pause und gezieltes training
„Ich fahre jetzt heute nach Hause und werde zwei Tage Pause machen. Dann trainiere ich zwei Tage und werde dann am Samstag wahrscheinlich wieder anreisen“, erklärte Straßer. Die längere Wettkampfpause möchte er verständlicherweise im Kreis seiner Familie verbringen, um neue Energie zu tanken und sich mental auf das wichtige Rennen vorzubereiten. Die Familie spielt eine große Rolle in seiner Karriere und gibt ihm Kraft.

Deutsche medaillenhoffnungen ruhen auf straßer
Im Slalom liegen die deutschen Medaillenhoffnungen bei den Herren ausschließlich auf den Schultern von Linus Straßer. Zuvor zeigte er bereits starke Leistungen, zuletzt mit einem dritten Platz beim prestigeträchtigen Weltcup-Rennen in Kitzbühel. Allerdings verlief die Saison nach seinem Materialwechsel im Sommer eher unbeständig. Bei der Team-Kombination erreichte er gemeinsam mit Simon Jocher den 10. Platz, nur 0,7 Sekunden entfernt vom Podest.

Straßers einschätzung zum streckenprofil
„Das war der leichteste Slalomhang, den ich jemals auf diesem Niveau gefahren bin“, analysierte Straßer die Piste in Bormio. „Das kann jeder hier. Man muss sich am Limit bewegen und keine Fehler machen. Aber das werden wir annehmen.“ Er betonte die Notwendigkeit, präzise zu fahren und Fehler zu vermeiden, um erfolgreich zu sein. Die Analyse der Strecke ist ein wichtiger Bestandteil seiner Vorbereitung.
Blick auf den olympischen einzelstart
Mit Blick auf seinen olympischen Einzelstart analysierte der Bayer die Besonderheiten: „Das Schwierige ist: Es ist ein Mix. Du musst den Ski immer gehen lassen, der Ski muss immer bergab zeigen und gleichzeitig muss es ganz clean sein. Es darf nicht kratzen. Und so einen Fehler wie ich darfst du sowieso nicht fahren.“ Er ist sich der Herausforderungen bewusst und arbeitet daran, seine Technik zu perfektionieren.
Schweizer sieg in der team-kombination
Den Olympiasieg in der Team-Kombination sicherte sich die Schweiz mit Franjo von Allmen und Tanguy Nef. Silber teilten sich zwei Teams: Österreich (Vincent Kriechmayr und Manuel Feller) und die Schweiz (Marco Odermatt und Loïc Meillard) mit identischer Zeit (+0,99 Sekunden). Die Team-Kombination feierte in Bormio ihre Olympia-Premiere, nachdem sie bereits 2025 bei der Alpinen Ski-WM in Saalbach erstmals ausgetragen worden war.
Ein inspirierendes olympia
Olympia ist mehr als
nur ein Wettbewerb. Es ist ein Ort der Inspiration und des Zusammenkommens. Geschichten wie die des Langläufers Stevenson Savart zeigen, dass allein die Teilnahme schon ein Erfolg sein kann. Es geht darum, sein Bestes zu geben und die einzigartige Atmosphäre zu genießen. Der Sport verbindet Menschen auf der ganzen Welt und schafft unvergessliche Momente.