Lewandowski schreibt barça-geschichte: abschied mit dem 120. tor!
Ein Raunen ging durch das Estadio Mestalla, als Robert Lewandowski zum letzten Mal das Trikot des FC Barcelona trug. Und wie es sich für einen Abschied gehört, ließ der polnische Stürmer seine Klasse sprechen: Er traf. Das 120. Tor in Blaugrana mag zwar nicht zum Sieg gereicht haben, doch es katapultierte Lewandowski in die Annalen des Vereins.

Der abschiedstransfer: mehr als nur ein tor
Die Entscheidung Lewandowskis, den FC Barcelona zu verlassen, war ein Schock für viele Fans. Doch der Stürmerstar hat sich mit Bravour verabschiedet. Sein Tor gegen Valencia war nicht nur ein weiterer Beweis seines außergewöhnlichen Talents, sondern auch ein Symbol für seine Zeit im katalanischen Trikot. Es ist ein Abschied, der in Erinnerung bleibt – und der den Verein für immer mit seinem Namen verbinden wird.
Wohin die Reise für Lewandowski geht, ist noch unklar. Gerüchte über Angebote aus Europa, den USA und Saudi-Arabien kursieren. Eine Entscheidung wird er in den kommenden Tagen, gemeinsam mit seiner Familie, treffen. Doch im Moment genießt der 37-Jährige (im August 38!), den Moment und feiert seinen Platz in der Geschichte des FC Barcelona.
Seine Bilanz ist beeindruckend: In vier Saisons und 193 Spielen erzielte Lewandowski 120 Tore. Eine Quote, die nur wenigen Fußballern vergönnt ist. Er reiht sich damit in die Riege der zehn besten Torschützen des FC Barcelona ein und übertrifft sogar einige Legenden mit seiner konstant hohen Trefferquote von 0,62 Toren pro Spiel.
Messi (672), César Rodríguez (225), Luis Suárez (195), Kubala (193), Eto’o (130), Rivaldo (130), Mariano Martín (129) und Kluivert (122) – das sind die Namen, die Lewandowski in der ewigen Bestenliste des FC Barcelona nun teilt. Doch seine Effizienz ist unbestreitbar.
Drei Liga-Titel, drei Supercopas de España, ein Copa del Rey und der Trofeo Pichichi (2022/23) – Lewandowskis Palmarès mit dem FC Barcelona ist beachtlich. Nun wartet er auf die nächste Herausforderung, während die Fußballwelt gespannt auf seine Entscheidung blickt.
Die Fans in Valencia zeigten ihre Wertschätzung. Nicht nur die 400 Barcelona-Anhänger im Stadion, sondern auch viele Valencianistas erhoben sich, um den Polen zu applaudieren. Rufe nach „Robert, quédate!“ waren zu hören – ein Beweis für die tiefe Verbundenheit, die Lewandowski mit dem Verein aufgebaut hat. Doch sein Weg führt weiter. Er hinterlässt eine Ära, die für Tore, Leidenschaft und unvergessliche Momente steht.
