Levante: castro zeigt erste hoffnung – aber reicht es?
Die Situation im Abstiegskampf der Levante UD bleibt angespannt, doch unter der Leitung von Luís Castro deutet sich eine leichte Trendwende an. Ein Vergleich mit dem Vorgänger Julian Calero offenbart zwar keine Wunder, gibt aber zumindest einen Hoffnungsschimmer für die Fans im Estadio Ciudad de Valencia.

Ein blick zurück: caleros schwieriger start
Erinnern wir uns: Julian Calero übernahm das Ruder in einer äußerst schwierigen Lage. Nach 14 Spieltagen standen lediglich neun Punkte auf dem Konto, eine Bilanz, die den direkten Abstieg in die Segunda División unausweichlich erscheinen ließ. Zwei magere Siege gegen Girona und Real Oviedo sowie drei Unentschieden konnten die neun Niederlagen nicht kaschieren. Die Verpflichtung Caleros war ein verzweifelter Versuch, das Ruder herumzureißen, doch die Ergebnisse blieben enttäuschend. Die Fans waren frustriert, und der Druck auf den damaligen Trainer stieg stetig an.
Castro hingegen hat in seinen bisherigen 14 Einsätzen bereits 16 Punkte gesammelt – vier Siege gegen Sevilla F.C, Elche C. F, Deportivo Alavés und Real Oviedo, vier Unentschieden und sechs Niederlagen. Das klingt erstmal nicht überwältigend, aber die Entwicklung ist bemerkenswert. Die Punkte pro Spiel haben sich fast verdoppelt, von zuvor 0,64 auf jetzt 1,14. Diese Verbesserung in der Performance ist nicht zu übersehen.
Lo que nadie cuenta ist die Tatsache, dass Castro bereits die Grundlagen für eine stabilere Mannschaft gelegt hat. Die Defensive wirkt kompakter, und im Angriff blitzt immer wieder die nötige Durchschlagskraft auf. Allerdings steht die Levante UD weiterhin mit nur fünf Punkten Vorsprung vor dem ersten direkten Abstiegsplatz. Die kommende Phase der Saison wird entscheidend sein, um den Abstand zu vergrößern und den Klassenerhalt tatsächlich zu sichern.
Der kurze Intermezzo von Del Moral am Trainerbank brachte keine spürbare Verbesserung. Die Levante bleibt in der Gefahrenzone. Die Frage ist: Kann Castro die positive Entwicklung fortsetzen und die Mannschaft vor dem Abgrund bewahren? Die Antwort wird die kommenden Spieltage liefern.
