Levante: castro verbessert caleros fehlstart – reicht es?
Valencia zittern: Der Abstiegskampf des Levante UD ist noch lange nicht entschieden. Nach dem entlassenen Julián Calero deutet die aktuelle Bilanz unter Luís Castro zumindest eine leichte Trendwende an, doch die Lage bleibt prekär. Kann der portugiesische Coach das Ruder noch herumreißen, oder ist der Fall in die Segunda División unausweichlich?

Ein vergleich, der schmerzt: calero gegen castro
Die Zahlen lügen nicht: Luís Castro hat in seiner bisherigen Amtszeit 14 Spiele in der Primera División geleitet – exakt die gleiche Anzahl, die Julián Calero in der Hinrunde vor ihm absolvierte. Der Unterschied ist frappierend: Castro konnte 16 Punkte sammeln, während Calero lediglich zwei Siege und drei Unentschieden erreichte. Eine deutliche Verbesserung, die aber nicht ausreicht, um die Gefahr des Abstiegs abzuwenden. Castro steht aktuell bei 16 Punkten, Calero bei nur neun.
Die ersten Spiele unter Calero waren katastrophal. Zwar gelang ihm der Aufstieg in die höchste Spielklasse, doch die Leistungen waren erschütternd. Nur zwei Siege gegen Girona und Real Oviedo konnten die neun Niederlagen nicht wettmachen, darunter fünf schmerzliche Duelle im eigenen Stadion, dem Ciutat de Valencia. Der Zuschauer verließ das Stadion enttäuscht, und die Verantwortlichen zogen die Reißleine.
Castro hat die Mannschaft stabilisiert. Vier Siege gegen Sevilla F.C, Elche C. F, Deportivo Alavés und Real Oviedo zeigen, dass in ihm eine gewisse taktische Flexibilität steckt. Vier Unentschieden und sechs Niederlagen runden die Bilanz ab. Entscheidend ist die deutliche Verbesserung der Punktzahl pro Spiel, die sich fast verdoppelt hat: von 0,67 unter Calero auf 1,14 unter Castro. Die Hoffnung keimt auf, dass der neue Trainer das Beste aus dem vorhandenen Kader herausholen kann.
Der kurze Intermezzo von Del Moral am Trainerbank brachte keine Wunder. Die Mannschaft blieb in der roten Zone, und die Abstände zum rettenden Ufer blieben bestehen. Momentan trennen die Blaugrün-Weißene fünf Punkte von der sicheren Zone – eine bedrohliche Distanz, die in den kommenden Spielen unbedingt verkürzt werden muss. Es bleibt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem jeder Punkt zählt und die Nerven blank liegen. Die Fans hoffen auf eine Wunderwende, doch die Realität ist unbarmherzig.
Die Frage, die sich nun stellt: Kann Castro die positiven Impulse in Konstanz verwandeln und das Team vor dem Abgrund bewahren? Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Trendwende nachhaltig ist oder ob der Levante UD seinem Schicksal entgegengeht.
