Leclerc dominiert in monaco – alonso scheitert am glück!
Mónaco, das Mekka des Motorsports, hat am Freitag seine erste Trainingssession erlebt, und es wurde schnell klar: Charles Leclerc ist in dieser Saison der Mann, den man schlagen muss. Der Ferrari-Pilot pulverisierte die Konkurrenz und demonstrierte eindrücklich seine Heimstärk.
Ein ferrari im aufwind – verstappen am limit
Die Roten aus Maranello präsentieren einen SF-26, der speziell auf die engen Kurven und engen Gassen von Mónaco zugeschnitten ist. Leclerc, der von klein auf diese Strecke fährt, scheint sich vollends mit dem Wagen verbunden zu haben. Seine Rundenzeit von 1:13.978 ließ kaum Wünsche offen und unterstrich die Dominanz des Ferrari-Teams. Verstappen, der sich zwar mit einem zweiten Platz begnügen musste, offenbarte im Trainings deutliche Setup-Probleme und schien mit der Balance des Red Bull zu kämpfen.
Doch es gibt ein Detail, das über die reine Geschwindigkeit hinausgeht: Ferrari scheint die Reifen besser zu verstehen als die Konkurrenz. Leclerc fuhr mit harten Reifen eine beeindruckende Zeit, was auf eine überlegene Strategie im Rennen hindeutet.

Alonso’s drama: ein verhängnisvoller schlag
Für Fernando Alonso und Aston Martin verlief der Tag hingegen dramatisch. Der Spanier hatte mit Temperaturschwierigkeiten zu kämpfen und fand erst spät in der Session einen Rhythmus. Doch dann kam es, wie es manchmal eben kommt: Nach einem Schlag auf eine Bodenwelle verlor Alonso die Kontrolle über seinen Aston Martin und prallte mit voller Wucht gegen die Streckenbegrenzung. Zum Glück blieb er unverletzt, doch der Schaden am Fahrzeug ist beträchtlich und wirft Fragen nach der Leistungsfähigkeit des Teams auf. Ein verpasster Trainingslauf, der Alonso wertvolle Zeit und Informationen gekostet hat.
Es ist ein Fakt: Aston Martin muss dringend an der Abstimmung arbeiten, denn im Vergleich zur Spitze liegt das Team mit fast drei Sekunden Rückstand. Eine deutliche Diskrepanz, die zeigt, dass noch einiges fehlt, um mit den Topteams mithalten zu können.

Williams und sainz überraschen – mercedes muss nachbessern
Erwähnenswert ist auch die Leistung von Carlos Sainz im Williams. Der Spanier fand überraschend schnell zu einem soliden Rhythmus und beendete das Training auf einem vielversprechenden 12. Platz. Auch Williams scheint mit dem neuen Audi-Antrieb gut zurechtzukommen, denn die beiden Autos fanden sich im Mittelfeld wieder. Mercedes hingegen muss sich Sorgen machen: Mit Russell weit hinter den Top-Zeiten deutet vieles auf Abstimmungsprobleme hin.
Die Rennen in Monaco sind bekannt für ihre Unvorhersehbarkeit und die geringe Anzahl an Überholmanövern. Es ist daher ein entscheidender Vorteil, im Qualifying eine gute Position zu erzielen. Und Leclerc scheint in dieser Hinsicht bereits die Nase vorn zu haben.
Die ersten Anzeichen deuten darauf hin, dass die Saison 2026 mit einer spannenden und intensiven Auseinandersetzung zwischen Ferrari und Red Bull beginnen könnte. Die Frage ist nicht, ob Leclerc seinen Heimvorteil nutzen kann, sondern wie schnell die Konkurrenz reagieren wird.
