Leal bricht den bann: erster sieg nach acht pleiten - salazar und alonso zerbersten

Valencia explodiert im Premier Padel-Turm. Nach acht Niederlagen in Folge hat Javi Leal endlich wieder gewonnen – und das gleich mit einem alten Jugendfreund an seiner Seite. Doch während Leal und Fran Guerrero in La Fonteta jubeln, tragen Alejandra Salazar und Ale Alonso ihr Outfit wie einen Sarg: 1-6, 0-6 gegen Fassio/Eugenio. Ein Tag, der Geschichten schreibt.

Die geister verfliegen im dritten satz

Mario Ortega und Víctor Ruiz lagen in der ersten Runde noch lange auf der Lauer. Doch Leal zeigte endlich wieder diese rasiermesserscharfen Vorhand-Bandenschläge, die ihn 2025 zur Weltspitze katapultierten. Guerrero, seit seinem Bruch mit Paquito Navarro auf Partnersuche, schrie sich die Seele aus dem Leib. Beim 6-4 im Tiebreak schlug Leal die Faust so heftig ins Netz, dass die Strebe zitterte. „Endlich wieder Freiheit“, flüsterte er anschließend, und man sah, wie sich die Last von acht verlorenen Matches von ihm löste.

Pablo cardona, jon sanz, der argentinier – alle nur episode

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Die Vorgeschichte liest sich wie ein Krankenhausbericht. Erst hatte Leal mit Pablo Cardona die Zukunft angekündigt, doch der Extremadurerer riss sich das Sprunggelenk. Dann folgte das kurze Gastspiel mit Jon Sanz, das in einem Debakel endete, und schließlich ein Notnagel aus Argentinien, der in Buenos Aires ebenfalls nicht half. Guerrero, in den Jugendjahren sein Seelenverwandter, rief an. „Wir verstehen uns blind, das ist kein Zufall“, sagte Guerrero nach dem Sieg. Die Chemie stimmt – zumindest für diese Nacht.

Salazar und alonso – ein k.o. mit ansage

Salazar und alonso – ein k.o. mit ansage

Das Frauen-Drama begann schon beim Warm-up. Salazar, sonst die Königin der taktischen Finten, wirkte wie gelähmt. Alonso schlug zweimal das erste Aufschlagspiel ins Netz, und schon stand es 0-3. Fassio/Eugenio spielten, als hätten sie einen Draht zur Platte. 6-1, 6-0 – ein „rosco“ wie im Tennis. Die Stimmung im spanischen Camp: kalt wie ein Morgengrab. „Wir müssen reden“, murmelte Salazar, während Alonso die Bälle wortlos in die Tasche stopfte. Die Qualifikation für Málaga rückt in weite Ferne.

Valencia hat also zwei Geschichten geschrieben: eine von Befreiung, eine von Zerfall. Leal tanzt wieder. Salazar und Alonso? Sie haben drei Tage, um sich neu zu erfinden, bevor die Anmeldefrist für Málaga endgültig zuschnappt.