Laurence triumphiert in basauri: itzulia erreicht halbzeit!

Axel Laurence vom Team Ineos hat die dritte Etappe der Itzulia a Mariña überraschend für sich entschieden. Der junge Belgier setzte sich in einem nervenaufreibenden Sprint in Basauri gegen Igor Arrieta (UAE) durch, nachdem er dessen frühen Vorstoß gekonnt konterte. Ein steiler Anstieg im letzten Kilometer machte die Aufgabe zusätzlich anspruchsvoll.

Französisches übergewicht: seixas führt das gesamtklassement an

Französisches übergewicht: seixas führt das gesamtklassement an

Paul Seixas aus Frankreich festigt seine Führung in der Gesamtwertung. Die Itzulia befindet sich nun auf der Zielgeraden, wobei noch einige anspruchsvolle Etappen bevorstehen. Besonders die Etappe nach Galdakao, gestaltet vom ehemaligen Profi Igor Antón, sowie die Königsetappe nach Eibar werden die Fahrer vor große Herausforderungen stellen. Das Finale in Bergara verspricht ebenfalls Spannung.

Ein schockierendes Ereignis überschattete den Rennbeginn: Soudal-Stagiaires-Sprinter Alejandro Otegui musste das Rennen aufgrund eines Unfalls aufgeben. Ein Rettungswagen verlor die Kontrolle, was zu einem Sturz des baskischen Fahrers führte. Teammanager Jürgen Foré äußerte sich sichtlich verärgert über den Vorfall und betonte die Bedeutung von Sicherheit im Rennverlauf. „Es ist einfach frustrierend. Wir tun alles, um die Sicherheit zu gewährleisten, und dann passieren solche Dinge. Man muss die Konsequenzen tragen“, so Foré.

Die erste Stunde der Etappe, die sowohl in Basauri begann als auch endete, verlief von einem ungewöhnlich langsamen Tempo geprägt. Das Peloton bewegte sich mit durchschnittlich 47 km/h, da sich keine Fluchtgruppe nachhaltig etablieren konnte. Erst nach rund 90 Kilometern, auf dem Anstieg zur Barrerilla, formierte sich eine aussichtsreiche Gruppe von vierzehn Fahrern, darunter auch die Euskaltel-Bizkarra- und Lastra-Teams. Der erfahrene Veteran, mit 36 Jahren der älteste Fahrer im Ausreißerteam, zeigte sein Können.

Tragisch verlief der Tag für Isaac del Toro (UAE), der wenige Kilometer vor dem entscheidenden Anstieg stürzte. Er war nicht der einzige Beteiligte, aber er erlitt die schlimmsten Folgen: eine Verletzung im Hüftbereich und am rechten Bein. Nach einem Austausch mit seinem Teamkollege Matxín entschied er, das Rennen aufzugeben.

Mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 27 Grad Celsius kämpften sich die Ausreißer durch das hügelige Gelände. Der Anstieg der zweiten Kategorie wurde mit einem Vorsprung von fast anderthalb Minuten auf das Peloton bewältigt. Zahlreiche Teams versuchten, den Rückstand aufzuholen, um sich auf den Sieg zu positionieren. Van der Lee (EFE) versuchte, auf den steilsten Rampen des Anstiegs (14%) Tempo zu machen, doch in einer so großen und chancenreichen Gruppe war es schwierig, sich abzusetzen. Igor Arrieta (UAE) sicherte sich die Bergpunkte, während Axel Laurence (INEOS) ebenfalls eine starke Vorstellung zeigte.

Juan Ayuso (UAE) konnte dem hohen Tempo nicht standhalten und gab bereits in Bikotzgane zu, dass die Etappe anderen Fahrern besser gelegen war. Arrieta und Laurence lieferten sich ein nervenzerreißendes Katz-und-Maus-Spiel, bevor sie sich dem finalen Anstieg entgegenbewegten. Die Entscheidung fiel schließlich zu Gunsten von Laurence, der bereits vor drei Jahren bei den Weltmeisterschaften der U23 im Straßenrennen triumphierte. Die Itzulia spricht weiterhin Französisch.