Lask bahnt sich den weg nach oben: sieg gegen austria katapultiert linz in die spitze!

Linz – Die Athletiker haben am Ostersonntag mit einem beeindruckenden 4:1-Erfolg gegen die Wiener Austria ein klares Statement abgegeben. Der Sieg war nicht nur ein wichtiges Signal im Kampf um die Meisterschaft, sondern katapultierte den LASK direkt in den Kreis der ernsthaften Titelanwärter. Ein früher Ausblick auf einen erfolgreichen Spielverlauf ließ wenig Zweifel aufkommen.

Kalajdzic und kühbauer: ein dreier, der zählt

Sasa Kalajdzic, der ÖFB-Teamstürmer, war mit seinem Treffer zum 4:1 nicht nur zweifelsfrei effizient, sondern unterstrich auch die schlagkräftige Offensive des LASK. „Wir wissen alle, dass wir es können“, so Kalajdzic nach dem Spiel. Trainer Dietmar Kühbauer stimmte zu: „Es war ein extrem wichtiger Sieg für uns. Hättest du heute verloren, wäre der Zug abgefahren gewesen. So bleibst du mittendrin.“ Diese Worte verdeutlichen die Bedeutung des Sieges für die Nerven der Mannschaft und die Ambitionen des Vereins.

Meisterschaftsrennen: lask im visier

Meisterschaftsrennen: lask im visier

Mit 22 Punkten liegt der LASK nun punktgleich mit Salzburg und Rapid auf Rang drei, nur vier Zähler hinter dem Meister Sturm Graz. Dino Buric, der Sportchef des LASK, zeigte sich nach dem Spiel zufrieden, betonte aber auch die Bedeutung des kommenden Duells gegen Red Bull Salzburg: „Wir sind da. Das nächste wichtige Spiel gegen Red Bull Salzburg steht an. Wir sehen Woche für Woche, wie ausgeglichen es ist. Es ist die Tagesform, die du an den Tag legen musst.“ Das Rennen um die Meisterschaft verspricht Spannung bis zum Schluss.

Austria mit fehlstart und selbstkritik

Austria mit fehlstart und selbstkritik

Für die Wiener Austria hingegen war es ein enttäuschender Tag. Der Rückschlag gegen den LASK wirft Fragen auf und lässt die Mannschaft mit sich hadern. Reinhold Ranftl, Verteidiger der Austria, sprach offen über den schwachen Auftritt: „Komplett verschlafen, überhaupt nicht da gewesen. Das reicht dann mit der Atmosphäre einfach nicht.“ Ein unglückliches Handspiel von Tin Plavotic führte zudem zu einem Platzverweis, der die Situation weiter erschwerte. Die Austria muss sich nun schnell sammeln, um im Derby gegen Rapid punkten zu können.

Sascha Horvath, der nach seiner Rückkehr gleich traf, zeigte sich optimistisch: „Es sei ‘sowieso alles möglich’. Wir haben in der Saison Auf und Abs, es heißt jetzt einfach dranbleiben.“ Die Athletiker haben also den Schwung für das Saisonfinale gefunden, während die Austria vor einer schweren Aufgabe steht. Die nächste Begegnung gegen Rapid könnte der entscheidende Wendepunkt sein.