Las palmas: tiefgreifender umbruch in der sommerpause droht!
Ein Erdbeben in der Hauptstadt der Insel: UD Las Palmas steht vor einem Sommer der Revolution. Nach einer turbulenten Saison müssen die Verantwortlichen nun das Team von Grund auf neu aufstellen – und das in einer Zeit großer Unsicherheit bezüglich der sportlichen Führung.
Dreizehn abgänge und ein abschiedskonzert
Bis zum 30. Juni verlassen gleich dreizehn Spieler den Verein. Allen voran Jonathan Viera, dessen Abgang bereits öffentlich bekannt gegeben wurde. Ein herber Verlust für das Team, das ohne den kreativen Mittelfeldspieler stärker an Schlagkraft einbüßen wird. Auch Jesé steht vor dem Aus, obwohl er offenbar bleiben möchte – eine überraschende Entwicklung, die die Fans verunsichert.
Ein ganz anderes Bild zeigt sich bei Sandro. Der Angreifer, der aufgrund seiner Verletzungen kaum zum Einsatz kam, wird nicht verlängert. Auch Caro und Pejiño müssen sich nach Alternativen umsehen. Nur Enzo Loiodice scheint weiterhin eine Zukunft auf Gran Canaria zu haben, obwohl er die Saison aufgrund einer Operation vorzeitig beenden musste. Die Gespräche über einen neuen Vertrag zwischen dem Verein und dem französischen Mittelfeldspieler stehen an.
Mika Mármol hat sich bereits für ein neues Kapitel entschieden. Der Vertrag läuft aus, und der ambitionierte Verteidiger möchte in der Primera División spielen – und es scheinen mehrere Klubs an ihm interessiert zu sein. Die Nachfrage ist hoch, und Las Palmas wird sich wohl geschlagen geben müssen, um ihn zu halten.

Leihe oder kauf? entscheidungen in der talentschmiede
Fünf Spieler sind derzeit ausgeliehen. Bei Amatucci sind die Konditionen für einen dauerhaften Transfer mit rund vier Millionen Euro schlichtweg unbezahlbar. Etwas realistischer erscheint die Option, Barcia für 1,5 Millionen Euro zu verpflichten. Auch Estanis und Miyashiro haben sich bei Luis García in die Pflicht geschrieben und könnten Teil der neuen Mannschaft werden.
Benedetti und Iker Bravo hingegen haben es schwer. Der Kolumbianer brachte in der Rückrunde lediglich 70 Minuten auf den Platz, während der jungen Stürmer mit seiner fehlenden Torgefahr nicht überzeugte. Die Kaufoption wird daher wohl nicht gezogen. Das lässt erahnen, wie viel Arbeit die sportliche Leitung vor sich hat.
Luis García und sein Team stehen vor einer Mammutaufgabe. Die Abgänge von erfahrenen Spielern, gepaart mit der Rückkehr mehrerer Leihspieler zu ihren Vereinen, zwingen den Verein zu einer umfassenden Neuausrichtung. Die Frage, ob man verstärkt auf die eigene Jugend setzt oder auf dem Transfermarkt nach Verstärkung sucht – der alte Diskurs zwischen Cantera
und Cartera
flammt erneut auf. Doch eines steht fest: Der Sommer in Las Palmas wird alles andere als ruhig.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 13 Abgänge, fünf Spieler mit Kaufoptionen und ein Trainer, dessen Zukunft ungewiss ist. Las Palmas muss sich beeilen, um den Abwärtstrend zu stoppen und in der kommenden Saison wieder eine ernstzunehmende Rolle zu spielen. Die Fans warten gespannt auf die ersten Zugänge und eine klare sportliche Ausrichtung.
