Las palmas: garcía ruft zur ruhe – málaga-duell im visier

Die Aufbruchstimmung auf Gran Canaria ist spürbar, doch Trainer Luis García Mahérez warnt eindringlich: Jetzt ist die nötige Ruhe bewahren. Vor dem entscheidenden Hinspiel gegen Málaga am Sonntag appelliert er an seine Spieler, den Druck wegzustecken und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – den Sieg.

García: „die spieler haben feuer in den augen“

Mahérez betonte nach dem Abschlusstraining die außergewöhnliche Verfassung seiner Mannschaft. „Ich habe Spieler mit einem unglaublichen Funkeln in den Augen gesehen“, so der Coach. „Wir sind mit der gleichen Gelassenheit und Normalität dabei, wie wir es die ganze Saison über getan haben. Wir sind vorbereitet und bewusst, was vor uns liegt.“ Dieser Zustand der inneren Ruhe, so García, sei ihm auch durch die Wortwahl der Führungsspieler ins Ohr geflossen.

Die Kapitäne als Stabilitätsanker: Besonders hervorhob der Trainer die Rolle der erfahrenen Spieler. „Die Kapitäne haben mir eine enorme Ruhe vermittelt. Wenn Menschen mit ihrer Erfahrung diese Leidenschaft zeigen, beruhigt das einen natürlich, denn es zeigt den unbändigen Willen, das Ziel zu erreichen.“ Das Team scheint also trotz des enormen Drucks gefestigt zu sein.

Doch Mahérez mahnt zur Vorsicht. „Wir dürfen keine Angst zu haben, Fehler zu machen“, so der Coach. Er ist überzeugt, dass die Unterstützung der Fans ein entscheidender Faktor sein wird. „Ich bezweifle nicht, dass das Stadion am Sonntag zur Hölle wird – im positiven Sinne natürlich! Sie werden uns anfeuern und uns in dieser K.O.-Runde helfen.“

Balance zwischen jugendwucht und erfahrung

Balance zwischen jugendwucht und erfahrung

Sportlich gesehen betonte Mahérez die Notwendigkeit, die verschiedenen Stärken im Team optimal zu kombinieren. „Wir brauchen die Unbekümmertheit der jungen Spieler, das Gleichgewicht der Verantwortlichen und die Erfahrung der Routiniers. Nur so können wir eine K.O.-Runde erfolgreich bestreiten.“

García skizzierte auch das taktische Konzept für das Spiel gegen Málaga. „Wir können nicht ständig einem Spiel auf Leben und Tod nachgehen, denn dafür haben wir nicht den passenden Spielertyp. Es liegt an uns, geschlossen und stabil zu agieren und schnell wiederzugewinnen.“ Er setzt auf ein kompaktes und diszipliniertes Team, um den ersten Schritt Richtung Ziel zu gehen. Die Strategie ist klar: Leidenschaft und taktische Disziplin müssen Hand in Hand gehen.