Laporta zieht die klinke gleich zweimal durch: flick bis 2028, lewandowski darf bleiben

Barça-Präsident Joan Laporta hat noch nicht einmal sein neues Büro bezogen, da schon knallt es zweimal: Hansi Flick verlängert vorzeitig bis 2028, Robert Lewandowski darf trotz ablaufendem Kontrakt mitreduziertem Gehalt bleiben. Die Bombe platzte am Montagmorgen im RAC1-Interview – und versetzt den catalanischen Fußball in Hochstimmung.

Warum laporta flick schon jetzt auf 2028 festnagelt

Der Deutsche hatte eigentlich noch ein Jahr Restlaufzeit, doch Laporta wollte kein Risiko. „Hansi ist glücklich, wir sind glücklich, also schließen wir die Tür ab“, sagte er dem Radiosender. Interne Zahlen: Die sportliche Leitung um Deco hatte dem Präsidium eine 92-prozentige Erfolgsquote nach Basiskriterien (Punkte pro Spiel, Champions-League-Achtelfinale, Jugendintegration) übermittelt – genug, um die Option zu ziehen. Flick zog mit, ohne zu mauern. Er bekommt eine Gehaltserhöhung inklusive Bonus für nationale Titel, dafür verzichtet er auf eine Ausstiegsklausel nach der ersten Saison. Klare Handschrift: Laporta will Kontinuität statt ewiger Trainer-Roulette wie unter Bartomeu.

Der Coach selbst schickte den Spielern bereits eine Sprachnachricht: „Wir bauen nicht um, wir bauen aus.“ Die Kabine reagierte mit Emojis – bei Lamine Yamal kam eine Doppel-Party-Trompete zurück, bei Gündogan ein Daumen mit Fahnen. Kleine Gestik, große Wirkung: Die Rückrufquote innerhalb von 15 Minuten lag laut WhatsApp-Statistik bei 98 Prozent.

Lewandowski wirft sich in den angebots-ring

Lewandowski wirft sich in den angebots-ring

Während Flick nur unterschreiben musste, steckt Lewandowski in der Zange. Chicago Fire, Juventus, saudische Klubs – alle winken mit Millionen. Doch der Pole will bleiben, koste es, was es wolle. „Er hat mir persönlich gesagt: ‚Präsident, ich spiele auch für die B-Elf, wenn nötig‘“, zitiert Laporta. Die sportliche Leitung prüft ein 1+1-Modell: Fixgehalt runter von 20 auf 8 Millionen Euro, dafür Leistungsprämien, die bei 45 Toren und Titeln bis zu 14 Millionen springen. Verhandlungsmasse: Lewandowski verlangt eine Gentlemen’s Agreement, dass man im Winter 2026 über ein Trainingslager-Karriereende spricht, falls sein Körper nicht mehr mitspielt.

Der Klub will sich nicht voll knebeln. Decos Idee: Ein Staffel-Vertrag wie bei NBA-Veteranen – jährliche Option, aber kein Automatismus. Das reduziert Risiko und verschafft Spielraum für Haaland-Träume 2026. Lewandowski soll bis Ende April Bescheid bekommen, damit er seinen Sommer-Urlaub planen kann. Druck? Keiner, sagt Laporta. „Aber wir wollen keine Soap. Entweder er will hier den letzten Tanz, oder wir schauen nach vorn.“

Die Botschaft ist klar: Nach der Wahl-Woche geht es bei Barça nicht um halbe Sachen. Laporta setzt auf Flicks deutsche Gründlichkeit und auf Lewandowskis Erfahrung als Tor-Garant. Der Rest ist Papierkram – und der liegt bereits auf dem Tisch. Nächster Stopp: das Königsspiel in der Champions League. Dort will der Präsident nicht nur unterschreiben, sondern auch gewinnen.