Landaluce zerstört khachanov und jagt in miami dem nächsten top-star hinterher
Als hätte er nie etwas anderes gemacht: Martín Landaluce schickt mit gerade einmal zwei ATP-Siegen im Rücken den Weltranglisten-14. Karen Khachanov nach Hause – und darf sich in Miami nun mit Sebastian Korda messen, dem Mann, der Carlos Alcaraz rauswarf.

Der 20-jährige schreibt seine eigene masters-saga
6:3, 7:6(2) lauteten die Zahlen, die das Tennis-Chamartín in eine Dimension katapultieren, die sonst nur Altstars kennen. Zweimal stand Khachanov beim 5:4 im zweiten Satz mit Doppel-Matchball auf dem Feld, zweimal schlug Landaluce zurück – und machte anschließend mit dem Tiebreak den Sack zu.
Die Statistik dahinter: Vor dem Turnier war er Nummer 151 der Welt, nach diesem Sieg springt er auf Platz 123. Drei Matches, 28 Positionen – so schnell kann eine Saison kippen.
Und das ist erst der Anfang. Landaluce ist nur der dritte Qualifikant der letzten zehn Jahre, der in Miami die Runde der letzten 16 erreicht – nach Thanasi Kokkinakis (2022) und Christopher Eubanks (2023). Die beiden anderen nutzten den Durchbruch als Sprungbrett in die Top 50. Warum also sollte der Madrilene langsamer sein?
Gegen Korda wartet nun der erste US-amerikanische Top-30-Gegner seiner Karriere. Ein Sieg, und das Achtelfinale wäre nicht mehr nur ein Schnappschuss, sondern die Visitenkarte für die restliche Saison.
Landalue spielt nicht nur Tennis, er spielt mit dem Ranking. Und wer jetzt noch seinen Namen nicht kennt, wird ihn spätestens nach diesem Sonntag buchstabieren können.
