Lamberti stürmt zum sieg: neues deutsches rücken-juwel!
Riccione bebte Schwimm-Fieber! Michele Lamberti, der Sohn des ehemaligen Top-Schwimmers Giorgio Lamberti, hat bei den Primaverili in Riccione für Aufsehen gesorgt und einen neuen deutschen Rekord über 50 Meter Rücken aufgestellt. Nach turbulenten Zeiten mit einer Schulterverletzung ist er zurück – stärker denn je.
Ein comeback mit rekordcharakter
Lamberti verbesserte seine persönliche Bestzeit um unglaubliche 0,06 Sekunden und schwamm die Strecke in 24,38 Sekunden. Damit unterbietet er den bisherigen Rekord von Thomas Ceccon, mit dem er diesen zuvor geteilt hatte, und reiht sich nun auf Weltebene ein. Nur der chinesische Sprinter Xu Jiayu ist mit 24,36 Sekunden schneller. Ein fulminanter Start in die Saison und ein klares Signal an die Konkurrenz vor den Europameisterschaften in Paris.
Die Freude war ihm deutlich anzusehen: „Dieser Rekord hat eine besondere Bedeutung für mich. Ich habe ein schwieriges Jahr mit meiner Schulter hinter mir, aber ich habe nie aufgegeben. Danke an meine Familie, mein Team und alle, die mich unterstützt haben.“ Er blickt nun selbstbewusst nach vorne und will seine Form weiter steigern.

Quadarella im comeback-modus
Auch Simona Quadarella präsentierte sich in hervorragender Form. Die achtfache europäische Meisterin kehrte von ihrem Trainingsaufenthalt in Australien zurück und zeigte über 800 Meter Freistil eine beeindruckende Leistung. Mit 8:21,01 Minuten sicherte sie sich den sechsten Platz der Weltrangliste – ein starkes Signal für die kommenden Wettkämpfe. Die Erfahrung, die sie in Brisbane gesammelt hat, scheint ihr gut zu tun. „Ich habe meine Zeit in Australien genossen, aber die Rückkehr nach Hause war wunderbar“, so Quadarella.

Spannung im mittelfeld und überraschungen im schmetterling
Davide Marcello feierte einen verdienten Sieg über 400 Meter, gewidmet seinem Trainer Fabrizio Antonelli. Mit einer persönlichen Bestzeit von 3:47,43 Minuten setzte er sich gegen starke Konkurrenten wie Marco De Tullio und Alessandro Ragaini durch. Doch auch Benedetta Pilato verpasste knapp die Qualifikation für die Europameisterschaften – nur sechs Hundertstel fehlten ihr zum EM-Limit. Ein kleiner Rückschlag, aber sie wird sich zurückkämpfen.
Giada Alzetta zeigte über 400 Meter Lagen eine starke Leistung, während Leonardo Deplano mit 21,64 Sekunden in die Weltspitze schwamm. Sara Curtis, unter dem Einfluss der amerikanischen Schwimmschule, schwamm beeindruckende 53,53 Sekunden und gab damit den Startschuss für die Staffette des Esercito. Sie blieb knapp unter ihrem italienischen Rekord von 53,01 Sekunden über 100 Meter Freistil. Die deutschen Schwimmer zeigen eindrucksvoll, dass sie zu den Top-Mannschaften Europas gehören.
Die Primaverili in Riccione haben gezeigt: Der deutsche Schwimmsport ist auf dem Vormarsch. Mit jungen Talenten wie Lamberti und einer erfahrenen Athletin wie Quadarella sind die Weichen für eine erfolgreiche Teilnahme an den Europameisterschaften gestellt.
