Laliga: zuschauerzahlen steigen – überraschungen in spanien!

Die spanische Fußballliga LaLiga beendet eine Saison mit neuen Bestwerten in den Stadien. Über 11,75 Millionen Zuschauer fanden im Sommer 2025/2026 den Weg in die Arenen, was einem Anstieg von 3% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Doch der Erfolg ist nicht gleichmäßig verteilt – einige Teams profitieren enorm, während andere zu kämpfen haben.

Neulinge begeistern: elche, oviedo und levante ziehen fans an

Während die Hälfte der Vereine mit sinkenden Zuschauerzahlen zu kämpfen hatte, konnten einige Klubs deutlich zulegen. Besonders hervorzuheben sind die Aufsteiger Elche CF, Real Oviedo und Levante UD. Diese Teams brachten insgesamt 71.434 zusätzliche Zuschauer in die Stadien. Elche konnte die Besucherzahlen im Martínez Valero um beeindruckende 44% auf 26.434 pro Spiel steigern. Auch Levante, das sich in letzter Minute vor dem Abstieg bewahrt hat, verzeichnete mit 20.317 Zuschauern im Ciutat de València einen Zuwachs von 27%.

Real Oviedo, obwohl es die Klasse nicht gehalten hat, erfreute sich einer großartigen Unterstützung durch die Fans. Die Treue der Anhänger führte zu einem weiteren Anstieg der Zuschauerzahlen um 19% im Carlos Tartiere.

Neben den Aufsteigern profitierten auch Real Betis und RCD Espanyol von erhöhten Besucherzahlen. Betis musste aufgrund von Umbauarbeiten im Benito Villamarín ausweichen und fand im Estadio de La Cartuja eine neue Heimat. Dieser Umzug erwies sich als Glücksgriff, da der größere Zuschauerkapazität des Stadions ermöglichte, mehr Fans zu empfangen. Die durchschnittliche Zuschauerzahl stieg dadurch um 11,4% auf 57.427 – eine beachtliche Leistung, die Betis in der Tabelle der bestbesuchten Stadien auf den dritten Platz vorrückte.

Auch der RCD Espanyol konnte nach dem Wiederaufstieg in die Primera División eine deutliche Steigerung der Zuschauerzahlen verzeichnen. Mit einem Anstieg von 11,7% auf 28.646 Zuschauer pro Spiel festigt sich das RCDE Stadium im Top-10 der LaLiga-Stadien.

Das bernabéu bleibt unangefochten – und andere giganten

Das bernabéu bleibt unangefochten – und andere giganten

An der Spitze der Tabelle bleibt das Estadio Santiago Bernabéu unangefochten die Nummer eins. Die durchschnittliche Zuschauerzahl sank zwar um 1,6% auf 71.549, liegt aber immer noch deutlich über dem Atlético de Madrid mit 60.856 Zuschauern. Der FC Barcelona, der die Saison aufgrund von Bauarbeiten an verschiedenen Stadien (Estadi Johan Cruyff, Montjuïc und Spotify Camp Nou) austrug, verkaufte durchschnittlich 45.000 Tickets. Die Herausforderung besteht nun darin, eine komplette Saison im renovierten Spotify Camp Nou zu spielen und die damit verbundenen wirtschaftlichen Vorteile zu nutzen.

Insgesamt übertrafen fünf Klubs die Marke von 45.000 Zuschauern pro Spiel, was eine positive Entwicklung in diesem Bereich widerspiegelt.

Während einige Stadien, wie das von Deportivo Alavés und Rayo Vallecano, aufgrund ihrer geringen Kapazität an ihre Grenzen stoßen und dringend renovierungsbedürftig sind, zeigen andere, wie wichtig eine moderne Infrastruktur für den Erfolg eines Vereins sein kann. Der Valencia CF verzeichnete beispielsweise einen Anstieg der Zuschauerzahlen um 3,8% und plant mit dem neuen Estadio Mestalla eine Verdreifachung der Einnahmen.

Die Zahlen sprechen für sich: Drei Stadien (Bernabéu, Metropolitano und Estadio de La Cartuja) zogen über eine Million Zuschauer an, während die Hälfte der Klubs mehr als 500.000 Besucher begrüßen durfte. Die LaLiga erlebt eine neue Ära des Zuschauerengagements, die den spanischen Fußball noch attraktiver macht.