Laliga: saisonstart 2026/27 steht fest – afe verliert!
Einigung in der spanischen Liga: Die Verantwortlichen von LaLiga haben den Starttermin für die Saison 2026/27 einstimmig beschlossen – und damit die Forderungen der Spielerunion AFE verworfen. Der Ball rollt ab dem Wochenende des 15./16. August. Ein klarer Sieg für Javier Tebas und sein Team.

Die entscheidung: warum die afe leer ausgeht
Die Zustimmung aller Divisionen – LaLiga EA Sports und LaLiga Hypermotion – unterstreicht die Kompaktheit des Beschlusses. Die Liga argumentiert mit der Notwendigkeit eines stabilen Wettbewerbskalenders, der ausreichend Ruhezeiten für die Spieler vorsieht und gleichzeitig die Auswirkungen der Weltmeisterschaft berücksichtigt. Die Spielergewerkschaft AFE hatte sich für einen späteren Saisonstart am 23. August ausgesprochen, um die Folgen des langen Weltmeisterschaftsturniers abzumildern. Doch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: LaLiga setzt auf den 6. Juni als Saisonende, gefolgt von den Aufstiegsplayoffs zwischen dem 9. und 20. Juni. Die AFE hatte hier ebenfalls eine andere Vorstellung, insbesondere hinsichtlich des Termins für die Playoffs. Der Kompromiss, der nun gefunden wurde, favorisiert die Interessen der Liga und ihrer Klubs.
Es ist ein Zeichen des Machtverhältnisses zwischen Liga und Spielerunion. Tebas' LaLiga setzt weiterhin auf eine Strategie der Stabilität und Kontinuität, während die AFE mit ihrer Forderung scheitert. Ein Detail, das oft übersehen wird: Die Klubs begrüßen die Festlegung des Saisonstarts, da sie Planungssicherheit für ihre Transfers und Vorbereitungen erhalten. Und das ist bares Geld.
Die Entscheidung ist gefallen, die Saison 2026/27 nimmt Fahrt auf. Ob die Spielerunion mit weiteren Forderungen reagieren wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: LaLiga setzt ihren Kurs fort, auch wenn es dafür Widerstand gibt.
