Laimer-poker: bayern zieht gehaltsgrenze – krüger-kontakt zum hsv!
München bangt um Konrad Laimer. Während die Meisterschaft bereits feststeht und das Halbfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain vor der Tür steht, arbeitet der FC Bayern fieberhaft an der Kaderplanung für die kommende Saison. Im Fokus: Der österreichische Nationalspieler, dessen Gehaltsforderungen die Verhandlungen ins Stocken geraten lassen.

Neuer vertrag oder abgang? die entscheidung bei laimer
Laimer hat sich als flexibler Allrounder auf den Außenpositionen bewiesen und seinen Wert für die Mannschaft untermauert. Sein Vertrag läuft bis Sommer 2027, doch die Gespräche über eine Verlängerung gestalten sich schwierig. Die Forderung des Spielers, künftig zwischen 12 und 15 Millionen Euro pro Jahr zu verdienen, stellt die Münchner Verantwortlichen vor ein Problem.
„Das geht nicht mehr endlos lange“, so Bayern-Boss Thomas Müller in einem Interview. Der Verein hat klare finanzielle Grenzen gezogen und will eine Gehaltsspirale verhindern. Nach Informationen der BILD soll Laimer zuvor acht bis neun Millionen Euro verdient haben. Er will nun in der Gehalts-Hierarchie aufsteigen – ein ambitioniertes Ziel, das auf Widerstand stößt.
Christian Falk, Bayern-Insider, erklärt im „Bayern-Insider“-Podcast: „Die Bayern haben der Situation eine klare Grenze gesetzt. Nach den teuren Verträgen von Musiala und Davies sowie der schwierigen Verlängerung mit Kimmich wollen sie nun einen Strich unter überzogene Gehaltsforderungen ziehen.“ Die Verhandlungen sind also in einer Zitterpartie, bei der beide Seiten unnachgiebig ihre Positionen verteidigen.
Heiko Niedderer, Chefreporter der BILD, sieht die Situation differenziert: „Ich finde es fast ein bisschen unfair gegenüber Laimer, der im Schatten agiert. Er ist ein absoluter Stammspieler, auch wenn er nicht immer auf derselben Position steht. Zudem verlässt Goretzka im Sommer den Verein, was die Notwendigkeit einer weiteren Sechser-Alternative unterstreicht.“
Sollte es zu keiner Einigung kommen, droht ein Abgang im Sommer oder bereits ein Jahr später ablösefrei. Eine Entwicklung, die der FC Bayern unbedingt vermeiden möchte, insbesondere da Laimer im Juli 2023 selbst ohne Ablöse von RB Leipzig kam.
Als mögliche Alternative für die Außenverteidigerposition steht der junge Feyenoord-Spieler Givairo Read (19) im Fokus. Der talentierte Nachwuchsspieler, dessen Marktwert auf 25 Millionen Euro geschätzt wird, könnte die Lücke füllen, sollte Laimer den Verein verlassen.
Die Suche nach der optimalen Lösung ist in vollem Gange. Der FC Bayern muss nun entscheiden, ob er Laimers Gehaltsforderungen nachgibt oder alternative Wege geht. Die Entscheidung wird nicht nur die Zukunft des Spielers, sondern auch die Kaderplanung des gesamten Vereins beeinflussen.
Die aktuelle Situation zeigt deutlich, dass die Kaderplanung beim FC Bayern auch in Zukunft von finanziellen Zwängen und strategischen Überlegungen geprägt sein wird. Ein Balanceakt, bei dem sportliche Ziele und wirtschaftliche Realitäten in Einklang gebracht werden müssen.
