Kulesh verlässt bundesliga: wechsel nach belgrad perfekt!
Uladzislau Kulesh, zuletzt bei der MT Melsungen aktiv, hat die Handball-Bundesliga verlassen. Der belarussische Rückraumschütze wird in der kommenden Saison für den serbischen Spitzenklub Partizan Belgrad spielen – ein Transfer, der für Aufsehen sorgt.

Ein leihgeschäft wird zur dauerhaften verstärkung
Der Wechsel des 29-Jährigen nach Serbien kam nicht völlig überraschend. Kulesh war im Sommer von der TSV Hannover-Burgdorf zu den Nordhessen gekommen, ursprünglich geplant für eine halbe Saison. Die Verletzung von Aaron Mensing führte jedoch dazu, dass die MT Melsungen eine Option bis zum Saisonende zog. Nun scheint die Reise für den erfahrenen Spieler weiterzugehen, und zwar in Richtung Europa.
Partizan Belgrad präsentierte Kulesh als hochkarätige Neuerung und verlängerte ihn bereits bis 2028. „Ein Spieler mit seiner Erfahrung ist eine der größten Verstärkungen für die nächste Saison, wenn die Ambitionen auf der europäischen Bühne groß sein werden“, so der serbische Verein in einer Pressemitteilung. Das spricht Bände über die Erwartungen, die an den Belarussen geknüpft werden.
Kulesh blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Nach seiner Ausbildung beim SKA Minsk wechselte er für vier Jahre nach Polen zu Industria Kielce (2018-2022), bevor er in Deutschland seine Spuren hinterließ. Nun wartet ein neues Kapitel in Belgrad auf ihn, wo er unter der Leitung von Trainer Raul Gonzalez spielen wird – ein Mann, der bereits mit Vardar Skopje die Champions League gewann. Auch der österreichische Kreisläufer Tobias Wagner wird in Zukunft das Trikot von Partizan tragen. Eine starke Truppe, die sich ambitioniert auf die europäische Handball-Bühne schwingt.
Die Entscheidung von Kulesh, die Bundesliga zu verlassen, mag für einige überraschend sein, doch die Perspektive, in Belgrad unter einem renommierten Trainer zu spielen und Teil eines ambitionierten Teams zu werden, war wohl zu verlockend. Die Handball-Bundesliga verliert einen erfahrenen und torgefährlichen Spieler, während Partizan Belgrad einen wichtigen Baustein für die Zukunft hinzugewinnt.
Die Daumen drücken wir ihm für eine erfolgreiche Zeit in Serbien!
