Ksc stoppt darmstadt: aufstiegsträume platzen in karlsruhe

Die Lilien sind raus. Mit einem späten 1:2 beim Karlsruher SC hat Darmstadt 98 am 32. Spieltag die letzte theoretische Chance auf die Bundesliga verspielt. Die Niederlage war verdient – und sie war bitter.

Personalsorgen treffen darmstadt hart

Florian Kohfeldt musste auf sechs Stammkräfte verzichten. Verletzt fehlten Luca Marseiler, Fabian Nürnberger und Fraser Hornby, gesperrt war Patric Pfeiffer. Kurzfristig fiel auch Matej Maglica aus. Die Notelf war tapfer, aber limitiert. Wer so viele Leistungsträger verliert, kann keine Wunder erwarten.

Die Partie begann holprig. Schon nach drei Minuten schenkte Nicolai Rapp den Ball her, Marco Richter schoss drüber. Kurz darauf vergab Hiroki Akiyama aus fünf Metern freistehend – ein klassisches „wie bitte?“-Moment. Die Lilien dominierten, aber sie trafen nicht. Das rächt sich immer.

Var verweigert darmstadt den elfmeter

Var verweigert darmstadt den elfmeter

Kurz vor der Pause die Szene, die hitzig diskutiert wird: Isac Lidberg nimmt Hans Christian Bernat mit, geht zu Boden – kein Strafstoß. Der VAR bestätigt Felix Bickel: Lidberg sei zu frach ins Drehen gegangen. Für Kohfeldt eine „Schwalbe“, für Darmstadt eine Beleidigung.

Nach der Pause schlug Marvin Wanitzek einen Freistoß in den Winkel, Marcel Schuhen sah zu spät. Lidberg köpfte noch aus, doch Shio Fukuda traf in der 86. Minute zum 2:1. Die Luft war raus. Die Rechnung war einfach: Kein Sieg, kein Aufstieg.

Die Lilien bleiben zweitklassig. Der Traum ist tot, die Saison ist Geschichte. Und Karlsruhe? Die feiern, weil sie können.