Ksc holt gebert: erneuter coup im tor?
Der Karlsruher SC hat seine Torwart-Planungen vor der neuen Saison weiter konkretisiert und Ferdinand Gebert vom Regionalligisten FC-Astoria Walldorf verpflichtet. Ein Transfer, der im Wildpark für Gesprächsstoff sorgt – ist Gebert die Antwort auf die Fragen im KSC-Tor?

Junge wildsau aus walldorf stürmt die pfalz
Mit gerade einmal 20 Jahren und einer Körpergröße von 1,90 Metern bringt Ferdinand Gebert frischen Wind und ehrgeizige Ziele an den Karlsruher SC. Der in Heidelberg geborene Schlussmann, der seine fußballerische Ausbildung unter anderem bei der TSG Hoffenheim durchlief, wechselt nun an den Rhein – und das nach einer Saison als Backup hinter Mario Schragl bei Astoria Walldorf.
Die Entscheidung für den KSC ist für Gebert offensichtlich ein großer Schritt. „Ich schätze das Vertrauen der Vereinsführung sehr und bin hochmotiviert, meine nächsten Entwicklungsschritte hier zu machen“, so der junge Keeper in einer Pressemeldung. Besonders die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Torwarttrainer Markus Miller weckt seine Begeisterung.
Timon Pauls, Direktor Profifußball beim KSC, zeigt sich zufrieden mit dem Transfer: „Wir freuen uns, mit Ferdinand Gebert einen jungen, entwicklungsfähigen Torwart verpflichtet zu haben, den wir Schritt für Schritt an den Profibereich heranführen wollen. In Kombination mit Hans Christian Bernat und Robin Himmelmann haben wir für die kommende Saison die Idealbesetzung in allen drei Alterssegmenten.“
Gebert reiht sich somit in ein starkes Torhüter-Gespann ein. Bernat und Himmelmann sind etablierte Kräfte, während Gebert die Chance erhält, sich zu beweisen und von ihren Erfahrungen zu profitieren. Es bleibt abzuwarten, wie sich der junge Schlussmann in der Konkurrenz behauptet und ob er sich einen Stammplatz im KSC-Tor erobern kann.
Neben Gebert haben die Badener bereits Kevin Wiethaup vom VfL Osnabrück und Noel Eichinger von Jahn Regensburg unter Vertrag genommen. Der KSC präsentiert sich damit als aktiver Akteur auf dem Transfermarkt und will personell gut für die neue Saison gerüstet sein.
Die Frage, die nun im Raum steht: Kann Ferdinand Gebert seinen Beweis antreten und den KSC im Kampf um die Spitze der zweiten Bundesliga unterstützen? Die Fans dürfen gespannt sein.
