Kruse und harnik attackieren: ist albert riera ein blender?

Frankfurts neuer trainer im visier

Albert Riera, der seit Anfang Februar das Traineramt bei Eintracht Frankfurt innehat, sorgt mit seiner direkten Art für Gesprächsstoff. Die beiden ehemaligen Bundesliga-Profis Max Kruse und Martin Harnik scheinen jedoch wenig von ihm beeindruckt zu sein und äußerten sich in ihrem gemeinsamen Podcast „Flatterball“ äußerst kritisch.

Kruse findet riera „übertrieben“

Kruse findet riera „übertrieben“

Max Kruse zeigte sich in der Sendung offen besorgt über Rieras Verhalten. „Vielleicht ist er auch mal drüber. Als Spieler hätte ich so meine Probleme mit dem“, sagte er. Er bemängelte vor allem die vielseitige Inszenierung des Trainers. „Ich finde, es ist auch ein bisschen zu viel Show“, fügte er hinzu. Es sei schwer, mit einem Trainer zu arbeiten, der sich so sehr in den Vordergrund stellt.

Harnik: „extrem überheblich und selbstverliebt“

Martin Harnik ging noch deutlich härter mit seiner Kritik ins Gericht. Er bezeichnete Riera als „extrem überheblich und selbstverliebt“ und kritisierte dessen Auftreten auf Pressekonferenzen. „Was er da los trommelt auf den Pressekonferenzen. Ich finde das noch nicht mal witzig. Es ist also nicht mal so, dass du sagst: Okay, er ist jetzt einfach ein bisschen speziell. Aber er ist ja von einem anderen Stern überheblich“, so Harnik.

Kein sportlicher mehrwert in sicht

Neben der persönlichen Antipathie äußerte Harnik auch Zweifel an Rieras sportlicher Kompetenz. „Er ist so ein Typ, da bin ich ganz ehrlich, dem gönne ich auch keinen Erfolg. Er bewegt bei mir gar nichts, dass ich sage: Ja okay, superinteressant oder spannender Ansatz. Bei dem denke ich nur so: Okay, ihn sang- und klanglos untergehen zu sehen, wäre schon ganz witzig.“

„Riera passt nicht in die bundesliga“

Sowohl Kruse als auch Harnik sind sich einig, dass Rieras Stil nicht in die Bundesliga passt. „Frankfurt hat so geil und seriös gearbeitet, hatte so viel Erfolg und spannende Trainer mit Oliver Glasner und Dino Toppmöller. Das waren alles Typen, die für Understatement und ehrliche Arbeit standen. Und jetzt so einer, der so los trommelt und in Deutschland noch gar nichts bewiesen hat“, kritisiert Harnik den Bruch mit der bisherigen Trainerphilosophie.

Vergleich mit vorgängern

Der Kontrast zu den vorherigen Trainern Glasner und Toppmöller, die für ihre bescheidene Art bekannt waren, ist offensichtlich. Riera scheint eine ganz andere Strategie zu verfolgen, was bei den beiden Ex-Profis auf wenig Gegenliebe stößt. Sie befürchten, dass sein überschwängliches Auftreten sich negativ auf die Mannschaft auswirken könnte.