Kristoffersen hält österreich offen: nationenwechsel noch nicht ausgeschlossen!
Salzburg – Der norwegische Slalomstar Henrik Kristoffersen weckt weiterhin Spekulationen um einen möglichen Wechsel ins österreichische Nationalteam. Obwohl konkrete Verhandlungen mit dem ÖSV derzeit fehlen, schließt der 31-Jährige eine Zukunft in rot-weiß grundsätzlich nicht aus – eine Hintertür, die er zumindest einen leichten Spaltbreit öffnet.

Die doppelstaatsbürgerschaft als schlüssel?
Im Interview mit Sky bestätigte Kristoffersen, dass die Familie aktuell Möglichkeiten einer allfälligen Doppelstaatsbürgerschaft prüfe. „Sollte sich eine Option ergeben, würden wir diese wohl in Betracht ziehen“, erklärte er, relativierte aber gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit: „Momentan liegt diese bei etwa einem Prozent.“ Das klingt nach wenig, aber die Lebensumstände des Norwegers sprechen für sich. Er lebt seit Jahren in Österreich, hat seine Familie dort angesiedelt und sein Sohn wächst in Salzburg auf – der Lebensmittelpunkt ist klar gesetzt. Der Sommer bringt zudem die Familienzunahme Nummer zwei.
Ein eingespieltes Leben in Salzburg
Die Entscheidung für Österreich ist nicht nur sportlicher Natur. Kristoffersen hat sich in Salzburg bestens eingelebt, eine Entscheidung, die auch für seine Familie von großer Bedeutung ist. Das Bundesland soll auch in den kommenden Jahren der Mittelpunkt des Familienlebens bleiben. Sportlich liegt der Fokus indes klar auf der Zukunft und Kristoffersen plant, noch mehrere Jahre im Weltcup-Zirkus zu agieren. Die Vorbereitung auf die neue Saison läuft bereits auf Hochtouren – mit den gewohnt ambitionierten Zielen: „Der Anspruch ist, jedes Rennen zu gewinnen.“
Es ist eine Situation, die Kristoffersen bereits in seiner Karriere erlebt hat, wie er selbst anmerkte, verweist auf die Ähnlichkeit mit der Situation, in der sich Vincent Hintermann befindet. Die Frage bleibt: Wird aus dem „ein Prozent“ mehr? Die kommenden Monate werden zeigen, ob der norwegische Ausnahmeathlet tatsächlich den Nationenwechsel vollziehen wird. Aber eines ist sicher: Solange die Option besteht, bleibt die Tür für Österreich einen Spalt offen.
