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Kristoffersen: Fokus auf Familie und Vorsicht beim Skifahren

Salzburg, 25. August 2026 – Der Slalom-Weltmeister Henrik Kristoffersen hat im Interview Einblicke in sein Leben und seine Pläne für die kommende Saison gegeben. Der Norweger konzentriert sich verstärkt auf seine Familie und gibt an, seine Risikobereitschaft im Skifahren überdacht zu haben.

Kristoffersen vermeidet Trainingsvergleiche und hält Kontakt zu Hirscher begrenzt

Kristoffersen äußerte sich zurückhaltend zu Details über sein Training und verneinte jegliche Trainingsvergleiche mit Lucas Pinheiro Braathen. Auch Kontakt zu Marcel Hirscher, einem weiteren Rückkehrer im Ski-Weltcup, habe er im Sommer kaum gehabt, da Hirscher als Verantwortlicher bei Van Deer-Red Bull Sports sowohl sein Chef als auch Kollege sei. „Ich rede generell nicht viel mit Leuten im August, September und Oktober“, erklärte Kristoffersen.

Umzug nach Salzburg und mögliche doppelte Staatsbürgerschaft

Umzug nach Salzburg und mögliche doppelte Staatsbürgerschaft

Der Norweger, der seit mehreren Jahren in Salzburg lebt, plant, dort noch länger zu bleiben und hat sogar über den Kauf eines neuen Hauses außerhalb der Stadt nachgedacht. „Ich liebe Österreich, wir werden wahrscheinlich ein neues Haus direkt außerhalb der Stadt Salzburg kaufen“, verriet er. Kristoffersen deutete sogar eine mögliche doppelte Staatsbürgerschaft an: „Wenn mir jemand von der österreichischen Regierung einen Pass geben würde, würde ich ihn sicherlich nehmen.“ Ein Wechsel des Nationalteams müsse er jedoch erst mit seinem Vater besprechen.

Familienzugang verändert Perspektive

Familienzugang verändert Perspektive

Die Geburt seines Sohnes Emil im Sommer 2023 habe seine Perspektive verändert. „Nicht viel hat sich für mich geändert, aber die Perspektive auf das Risiko hat sich ein wenig verändert“, so Kristoffersen. „Ich mache mir unglaublich Sorgen, dass ihm etwas zustößt. Ich mache mir nicht mehr so viele Sorgen, was mir selbst passieren könnte.“

Emil im Kindergarten und Vaterleben

Emil im Kindergarten und Vaterleben

Emil besucht mittlerweile eine Vorschulgruppe in Salzburg. Kristoffersen versucht, ein aktiver Vater zu sein: „Klar, gehe ich auch zum Billa und kaufe Windeln“, so der 30-Jährige. Er gab zudem an, sich im Sommer bei der Zubereitung von Babynahrung mit einem Mixer schwere Verbrennungen zugezogen zu haben. Trotz seiner Vaterrolle konnte er jedoch weiterhin intensiv trainieren und sich seinen Hobbys, wie dem Videospiel „World of Warcraft“, widmen.