Krieg stoppt messi-show: argentinien gegen spanien abgesagt

Der Traum vom Showdown zwischen dem Weltmeister und dem Europameister ist geplatzt. Das für den 27. März in Doha geplante Finalissima-Duell zwischen Argentinien und Spanien fällt aus – der Krieg im Nahen Osten verhindert das Großevent mit Lionel Messi.

Die uefa zieht den stecker – und argentinien hadert

Die uefa zieht den stecker – und argentinien hadert

Die Entscheidung kam über Nacht. Die Uefa teilte am Sonntag mit, dass alle Sicherheitsoptionen geprüft, aber keine machbar seien. Argentinien lehnte Alternativorte ab, Spanien stimmte zu. Ergebnis: Das Spiel ist Geschichte, bevor der erste Ball rollte.

Doch die Albiceleste lässt sich nicht lange bitten. Statt gegen La Roja treten Messi und Co. nun drei Tage später, am 31. März, gegen Guatemala an – in Buenos Aires, vor heimischer Kulisse. Die ticketverrückten Fans bekommen ihren Superstar trotzdem zu sehen, nur der Gegner wechselt.

Spanien reagiert mit einem Prestige-Spiel in Villarreal gegen Serbien. Für beide Nationen bleibt die Generalprobe vor dem heißen Sommer – WM-Planspiele, Sponsoren-Pflichten, TV-Verträge – alles muss neu sortiert werden.

Der argentinische Verband kündigt den Kader für die Woche in Buenos Aires in den nächsten Tagen an. Die Botschaft: „Wir sehen uns in Argentinien!“ Kein Wort des Bedauerns, nur ein Schulterzucken und ein neues Datum. Der Sport nimmt den Krieg, packt ihn ins Programm und spielt einfach weiter – woanders.