Köster leuchtet abseits des platzes – fairplay-auszeichnung für handballstar!

Julian Köster, der Mann, der nicht nur mit seinen Toren auf dem Handballfeld begeistert, sondern auch mit seinem großen Herzen, hat eine weitere Ehrung verdient. Der Gummersbacher Nationalspieler wird mit dem Sonderpreis der Fair-Play-Preise des Deutschen Sports ausgezeichnet – ein Beweis für sein herausragendes Engagement als Botschafter für Special Olympics Deutschland.

Ein vorbild auf und neben dem spielfeld

Der Preis, gestiftet vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS), würdigt Kösters Einsatz, der weit über seine sportlichen Leistungen hinausgeht. Miriam Welte, DOSB-Vizepräsidentin und selbst eine gefeierte Bahnrad-Olympiasiegerin von 2012, lobt den Handballer: „Julian Köster verbindet sportliche Erfolge mit einem beispielhaften sozialen Engagement.“ Seit Mai 2024 setzt sich der 26-Jährige aktiv für Special Olympics Deutschland ein.

Special Olympics Deutschland ist der Sport-Bundesverband für Menschen mit geistiger Behinderung und mehrfacher Behinderung. Köster begann sein Engagement in Nordrhein-Westfalen, wo er bei den Landesspielen 2024 in Münster aktiv war. Ab 2025 wird er seine Botschaftertätigkeit bundesweit ausweiten und somit noch mehr Menschen erreichen.

Doch Köster ist kein Unbekannter für Auszeichnungen. Bereits im vergangenen Monat wurde er bei den German Handball Awards mit dem Engagementpreis geehrt – eine Anerkennung für eine „herausragende Persönlichkeit, die sich in besonderer Weise um den Handballsport verdient gemacht hat“. Er veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Special Olympics in Nordrhein-Westfalen inklusive Handball-Trainingseinheiten in Münster, Köln und Gummersbach.

Auch triathletin frohn wird für fairness gewürdigt

Auch triathletin frohn wird für fairness gewürdigt

Neben Julian Köster wird auch Triathletin Tabea Frohn mit dem Fair-Play-Preis ausgezeichnet. Ihr selbstloser Einsatz bei einem Wettkampf, als sie einer kollabierten Freundin half und ihr eigenes Rennen zurückstellte, beeindruckte die Jury. Jury-Vorsitzender Manfred Lämmer betonte: „Diese Geste ist ein Zeichen von Fairness und Menschlichkeit, die in der Sportwelt besonders wertvoll sind.“ Der Vorfall, bei dem sich herausstellte, dass die Athletin einen Herzinfarkt erlitt, unterstreicht die Bedeutung von Frohns schnellem und entschlossenen Handeln.

Neben den beiden Hauptpreisen werden auch die Bananenflankenliga, das Juniorenteam der SV Eintracht Camburg und der Tanzsport-Club 71 Egelsbach für ihr Engagement und ihre sportliche Fairness gewürdigt. Die Preisverleihung findet am 11. Juni in Wiesbaden statt. Köster zeigt damit, dass Erfolg im Sport nicht nur durch Leistung, sondern auch durch soziale Verantwortung definiert wird – ein Vorbild für alle Athleten.