Korir triumphiert in boston – ringer überrascht mit bestzeit!
Boston bebte am gestrigen Patriots' Day: John Korir, der Titelverteidiger, sicherte sich beim 130. Boston Marathon einen weiteren Sieg und pulverisierte dabei den Streckenrekord. Doch die Überraschung des Tages lieferte Ex-Europameister Richard Ringer, der mit einer persönlichen Bestzeit für Furore sorgte.
Ringer beeindruckt – seine zeit zählt nicht offiziell
Während Korir mit einer Zeit von 2:01:52 Stunden die 15 Jahre alte Bestmarke von Geoffrey Mutai um beeindruckende 1:10 Minuten unterbot und sich neben der Siegprämie von 150.000 US-Dollar einen Rekord-Bonus von 50.000 US-Dollar sicherte, sorgte Richard Ringer für eine unerwartete Glanzleistung. Der 37-Jährige belegte einen starken achten Platz mit einer Zeit von 2:04:47 Stunden – die zweitschnellste je von einem Deutschen gelaufene Marathonzeit. Nur Amanal Petros war im Dezember in Valencia mit 2:04:03 etwas schneller. Allerdings: Aufgrund des Profils des ältesten Stadtmarathons der Welt, der über die Distanz tendenziell zu stark abfällt, findet Ringers Zeit keine Anerkennung in den offiziellen Bestenlisten. Ein kleiner Wermutstropfen für den überraschend starken Deutschen.

Korirs dominanz – simbu und pfeiffer zeigen ebenfalls starke leistungen
John Korir demonstrierte seine Klasse und ließ den Konkurrenten keine Chance. Hinter ihm sicherte sich Weltmeister Alphonce Simbu aus Tansania den zweiten Platz. Auch ein weiterer deutscher Athlet konnte sich über ein starkes Rennen freuen: Hendrik Pfeiffer führte bis zur Halbzeit das Feld an und erreichte schließlich in 2:06:34 einen 17. Platz. Dabei unterbot er seine bisherige persönliche Bestzeit. Die Frauenklasse wurde erwartungsgemäß von der Vorjahressiegerin Sharon Lokedi dominiert, die zwar ihren Streckenrekord nicht unterbot (2:18:51), aber dennoch souverän gewann.
Die Zahlen sprechen für sich: 2:01:52 Stunden für Korir, 2:04:47 Stunden für Ringer – ein Rennen voller Überraschungen und Rekorde. Der Boston Marathon hat erneut bewiesen, dass er ein Schmelztiegel für sportliche Höchstleistungen ist und die Grenzen des Möglichen immer wieder neu auslotet.
