Kompany: neun verletzte! bayerns aus gegen inter noch nicht verdaut
München – Vincent Kompany, der Coach des FC bayern, hat im Vorfeld des Champions-League-Duells gegen Real Madrid ein deutliches Wort über die bittere Niederlage gegen Inter im vergangenen Jahr gefunden. Die Erinnerung an das Ausscheiden im Viertelfinale ist noch frisch, und Kompany scheut sich nicht, die Probleme offen anzusprechen. „Es ist wichtig, objektiv zu sein“, erklärte er, „es gibt viel zu reflektieren.“

Die schmerzhafte wahrheit: eine achse aus verletzten
Doch Kompany legte nach und nannte die schlagende Auseinandersetzung: „Die Realität ist, dass wir neun verletzte Spieler hatten. Ito, Neuer, Coman, Musiala, Pavlovic, Upamecano – und ich vergesse noch einige andere wichtige Kräfte wie Davis.“ Eine ganze Riege von Leistungsträgern fiel aus, was die Situation enorm erschwerte. Die Frage, was schiefgelaufen ist, beantwortete Kompany mit einer Mischung aus Frustration und Selbstkritik: „Es ist leicht, auf die Verletzungen zu verweisen, aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Wir waren einfach nicht bereit.“
Die Verpflichtung, die Situation offen zu benennen, zeugt von Kompanys Ehrlichkeit und dem Willen, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Es ist ein Signal an die Fans, aber auch an die Mannschaft: Es braucht mehr als Ausreden, um im europäischen Fußball erfolgreich zu sein. Die Verletzungsmisere mag eine Rolle gespielt haben, doch die mentale Stärke und die taktische Flexibilität fehlten ebenfalls.
Die Aufgabe für Kompany und sein Team vor dem Spiel gegen Real ist klar: Die Vergangenheit ruhen lassen und sich voll und ganz auf die Gegenwart konzentrieren. Denn die Champions League verzeiht keine Ausreden, sondern nur Ergebnisse. Und die Erinnerung an das Ausscheiden gegen Inter muss als Mahnung dienen, sich stets aufs Neue zu beweisen.
