Köln hält brighton auf distanz: el mala-transfer droht zu scheitern

Der 1. FC Köln spielt ein Katz-und-Maus-Spiel mit Brighton & Hove Albion im Poker um Shootingstar Said El Mala. Während der Premier-League-Klub um Trainer Roberto de Zerbi hartnäckig versucht, Kontakt aufzunehmen und Gespräche zu forcieren, zögert Köln weiterhin – eine Einigung rückt in weite Ferne.

Die preisfrage: 50 millionen euro sind nicht verhandelbar

Die preisfrage: 50 millionen euro sind nicht verhandelbar

Der junge Stürmer El Mala, dessen Vertrag bis 2030 läuft, wird beim 1. FC Köln offenbar zum Millionengewinn. Sportchef Thomas Kessler und Kaderplaner Tim Steidten haben eine klare Marschroute vorgegeben: mindestens 50 Millionen Euro Ablöse fordern sie für ihr Eigengewächs. Ein Wert, der bei Brighton auf wenig Gegenliebe stößt. Der Premier-League-Klub, bekannt für seine preisbewussten Transfers, bietet lediglich 35 Millionen Euro plus fünf Millionen an Bonuszahlungen – eine Diskrepanz, die sich bisher nicht zu schließen scheint.

Lo que nadie cuenta es que dieser Transfer weit mehr als nur eine Verpflichtung ist. Die Einnahmen aus El Malas Wechsel sind intern als Grundvoraussetzung für eine Neuausrichtung des Kaders geplant. Sportchef Kessler und Steidten halten daher aktiv Kontakt zu anderen Vereinen und Beratern auf der Insel, um mögliche Alternativen zu sondieren. Neben Brighton zeigt auch Chelsea Interesse, blieb aber bislang hinter den Erwartungen zurück.

Newcastle United scheiterte nach Informationen der Sport Bild bereits am Umfeld des Spielers. Die Familie El Mala, vertreten durch die Mutter Sabrina El Mala, soll auf die Anfrage aus England mit einem klaren Signal reagiert haben: Die Tendenz gehe eindeutig in Richtung Brighton. Doch auch hier gibt es einen Twist: Sabrina El Mala signalisierte in Gesprächen mit dem 1. FC Köln, grundsätzlich offen für andere Klubs zu sein – solange das schriftliche Angebot von Brighton die geforderte Ablösesumme erfüllt.

Die Mutter des Spielers übt dabei keinen direkten Druck auf den FC aus. Vielmehr scheint sie eine kluge Verhandlungsstrategie zu verfolgen, die sowohl die Interessen ihres Sohnes als auch die des Vereins berücksichtigt. Als weitere Interessenten türmen sich demnächst vermutlich weitere englische Klubs am Gehaltszettel des jungen Stürmers. Brentford, Everton und Fulham werden als mögliche Abnehmer gehandelt.

Die Situation zeigt deutlich, dass der 1. FC Köln in einer starken Verhandlungsposition steckt. El Malas Marktwert und sein Potenzial machen ihn zu einem begehrten Spieler in der Premier League. Ob der Transfer letztendlich nach Brighton geht oder doch noch andere Interessenten die 50 Millionen Euro Ablöse auf den Tisch legen, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der 1. FC Köln wird sich nicht unter Wert verkaufen lassen.