Knicks demütigen sixers: historische serie endet mit kantersieg!

Philadelphia – Was für eine Vorstellung der New York Knicks! In einem Spiel, das die Serie endgültig besiegelte, demolierten die Knicks die Philadelphia Sixers mit 114:144 und sicherten sich somit einen sweependen 4:0-Sieg in der zweiten Runde der Eastern Conference Playoffs. Das Xfinity Mobile Arena bebte, aber nicht vor Begeisterung für die Sixers, sondern von den frenetischen Rufen der Knicks-Fans, die ihre Mannschaft zu einem historischen Erfolg trieben.

Ein triumph der distanz und des teamgeists

Ein triumph der distanz und des teamgeists

Die Dominanz der Knicks war schlichtweg erdrückend. Sie brachen nicht nur den Franchise-Rekord für die längste Siegesserie in den Playoffs (sieben Spiele am Stück), sondern stellten auch gleich mehrere Rekorde für Treffer in einem Viertel (11), einer Halbzeit (18) und einem gesamten Playoff-Spiel (25) ein. Eine Trefferquote von 57% aus der Dreipunktlinie – eine absolute Offenbarung! Es war kein Kampf, sondern eine Demonstration von Können und Teamgeist.

McBride führte mit 25 Punkten (7/9 Dreiern) den Angriff an, unterstützt von Brunson (22 Punkte) und Hart (17 Punkte). Towns, mit 17 Punkten und 10 Assists, orchestrierte das Spiel meisterhaft. Die Sixers hingegen wirkten wie gelähmt. Nur Embiid (24 Punkte, perfekte 8/8 aus dem Feld) zeigte ansatzweise, was möglich ist, doch er konnte die Decke nicht allein halten.

Ein Klassenunterschied

Schon im ersten Viertel deutete alles auf eine einseitige Partie hin (24:43). Zur Halbzeit war die Messe gelesen (57:81). Die Sixers hatten Schwierigkeiten, überhaupt in der Nähe der Knicks-Defense zu agieren. Die maximale Führung der Knicks betrug beeindruckende 42 Punkte (92:134). Es war ein Abend, an dem die Sixers, die noch die Boston Celtics ausgeschaltet hatten, in ihrer eigenen Halle von ihren eigenen Fans ausgebuht wurden – ein bitteres Ende einer enttäuschenden Saison.

Mike Brown konnte alle seine Spieler einsetzen, ein Zeichen für die klare Überlegenheit. Bei den Sixers hingegen blieb die Hoffnung weitgehend auf Joel Embiid und ein wenig auf Maxey (17 Punkte) beschränkt. Paul George hingegen enttäuschte mit lediglich 7 Punkten in 27 Minuten.

Die Knicks, die bereits letzte Saison die Conference Finals erreichten, blicken nun gespannt auf ihren kommenden Gegner: entweder die Detroit Pistons oder die Cleveland Cavaliers. Der Kampf um den Einzug in die NBA Finals verspricht spannend zu werden.

Die Sixers verabschieden sich aus der Liga in einer Demütigung, die länger in Erinnerung bleiben wird als jeder Sieg. Ein Kantersieg, der die Frage aufwirft: Was wäre, wenn die Sixers nicht so stark von individuellen Leistungen abhängig gewesen wären? Die Antwort ist unklar, aber eines ist gewiss: Die Knicks haben eine Botschaft an die NBA gesendet – sie sind bereit, um den Titel zu kämpfen.