Kimmichs geständnis: beinahe zu psg – was wirklich hinter dem deal steckt

Ein fast vollendeter Wechsel, der die Fußballwelt überraschte: Joshua Kimmich hätte 2024 tatsächlich zu Paris Saint-Germain wechseln können. In einer ZDF-Dokumentation hat der Bayern-Star jetzt selbst detailliert über die Verhandlungen und die verlockenden finanziellen Angebote gesprochen – und warum er am Ende doch blieb.

Die summen, die kimmich fast aus münchen gelockt hätten

Die Gerüchte um Kimmichs Unzufriedenheit beim FC Bayern waren im vergangenen Jahr heiß diskutiert. Nun legt der Nationalspieler selbst die Karten auf den Tisch. „Ich hatte das Gefühl, dass die Bayern sehr offen sind, mich abzugeben“, offenbarte Kimmich. Ein Gespräch mit Sportdirektor Max Eberl soll ihm bestätigt haben, dass ein Wechsel grundsätzlich möglich gewesen wäre. Die Offerte aus Paris war dabei nicht zu verachten. „Das Finanzielle war krass. Wirklich. Sehr, sehr krass, muss ich sagen“, so Kimmich, ohne konkrete Zahlen nennen zu wollen. Diese Summen, so deutet er an, hätten ihn ernsthaft ins Grübeln gebracht.

Kompany und die familie – die gründe für das aus

Kompany und die familie – die gründe für das aus

Doch trotz des verlockenden Angebots blieb Kimmich in München. Zwei Faktoren spielten dabei eine entscheidende Rolle. Zum einen die Ankunft von Vincent Kompany als Bayern-Trainer. „Ich hab noch nie ein so großes Vertrauen gespürt, wie jetzt“, erklärte Kimmich. Die neue sportliche Ausrichtung unter Kompany und das Vertrauen des Trainers in seine Fähigkeiten waren ausschlaggebend. Zum anderen die Verantwortung, die er als Familienvater trägt. „Es ist nicht so, dass ich Single bin und nur für meine Karriere entscheiden kann“, betonte Kimmich. Die Suche nach passenden Schulen für seine Kinder in Paris war ein deutliches Zeichen, dass der Wechsel ernst gemeint war, letztlich aber scheiterte.

Die Episode zeigt, dass selbst vermeintlich unantastbare Säulen des deutschen Fußballs wie Joshua Kimmich anfällig für die Verlockungen des internationalen Top-Fußballs sind. Die finanziellen Möglichkeiten der Pariser Klubs sind immens, und die Konkurrenz für die besten Spieler der Welt ist enorm. Kimmichs Entscheidung, trotz dieser Angebote in München zu bleiben, unterstreicht die Bedeutung von sportlicher Perspektive und familiären Werten – und die wachsende Bedeutung von Trainern wie Kompany, die Spieler emotional an den Verein binden können.