Kimmich-debatte neu entfacht: matthäus kritisiert!
Die Diskussion um Joshua Kimmichs optimale Position im Nationalteam flammt aufs Neue auf. Lothar Matthäus, der stets unerschrockene Mahner, hat in einem Interview deutliche Worte gefunden und eine überraschende These aufgestellt, die für Aufsehen sorgt.

Matthäus: „ganz anderes thema als 2024“
Nachdem Kimmich bei der EM 2024 primär im Mittelfeldzentrum agierte, sieht Matthäus seine Zukunft an anderer Stelle. „Das ist ein ganz anderes Thema als 2024“, betonte der frühere Rekordnationalspieler gegenüber Bild. Seine klare Ansage: Kimmich müsse von der defensiven Mitte weg und stattdessen als rechter Achter oder sogar als Rechtsaußen agieren. Die Flexibilität des Spielers wird damit auf eine neue Ebene gehoben.
Die Argumentation des „Captains“ ist nachvollziehbar: Kimmichs Stärken liegen nicht primär im destruktiven Zweikampfverhalten, sondern vielmehr in seiner Spielintelligenz, seinem Passspiel und seiner Fähigkeit, das Tempo zu diktieren. Ein defensives Mittelfeld fordert jedoch oft Robustheit und Aggressivität, Eigenschaften, die Kimmich nicht unbedingt auszeichnen. Die Umpositionierung könnte ihm ermöglichen, seine Qualitäten besser einzusetzen und gleichzeitig dem Team neue Impulse zu geben.
Doch die Frage bleibt: Ist der DFB-Trainer Julian Nagelsmann bereit, auf Matthäus' Expertise zu hören? Die Konkurrenz im Mittelfeld ist groß, und die Umgewöhnung für Kimmich wäre nicht trivial. Die nächsten Länderspiele werden zeigen, ob Matthäus' Vision Realität wird oder ob Kimmich weiterhin im Zentrum seine Dienste anbietet. Was aber unbestritten ist: Die Diskussion um seine Rolle wird das Nationalteam weiterhin beschäftigen.
Die Zahl 28.06.2026 erinnert uns daran, dass die Debatte um Kimmichs Position noch lange nicht abgeschlossen ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation bis zur nächsten EM-Qualifikation entwickelt.
