Kim verpasst geburt seines kindes – wm-einsatz als geschenk!
Ein ungewöhnlicher Abschied: Torwart Seung-gyu Kim hat die Geburt seines ersten Kindes verpasst, während er sich mit der südkoreanischen Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Der Routinier entschuldigte sich nun öffentlich bei seiner Frau, Moderatorin und Model Kim Jin-kyung, und versprach eine Wiedergutmachung auf dem Platz.

Eine bittersüße situation für den keeper
Die kleine Tochter erblickte das Licht der Welt, kurz nachdem Kim sich dem WM-Tross angeschlossen hatte. „Es tut mir wirklich leid, dass ich während der Geburt nicht bei meiner Frau sein konnte“, gestand der 35-Jährige während einer Pressekonferenz am Montag. Die Entschuldigung kam von Herzen, doch Kim betonte auch seinen Entschluss, auf dem Platz alles zu geben – als eine Art Geschenk für seine Familie. „Ich möchte von hier gute Ergebnisse mit nach Hause bringen“, so der Schlussmann.
Bemerkenswert war auch Kims witziger Kommentar, als er auf die Frage nach der Ähnlichkeit des Babys mit einem der Elternteile angesprochen wurde: „Ich habe ihr schon im Bauch gesagt, sie solle nicht mir ähnlich sehen – anscheinend hat sie gut auf mich gehört.“ Er fügte hinzu, dass er das perfekte Mischung aus seinen und den Gesichtszügen seiner Frau als „ein Glück“ empfindet. Ein humorvoller Versuch, die schwierige Situation zu überspielen und gleichzeitig seine Liebe zu seiner Familie zu zeigen.
Die südkoreanische Auswahl bereitet sich derzeit in Guadalajara, Mexiko, auf die WM vor. Für Kim ist es bereits die vierte Weltmeisterschaft, und er deutete an, dass es möglicherweise auch seine letzte sein könnte. „Ich habe jede Weltmeisterschaft gespielt, als könnte es meine letzte sein. In meinem jetzigen Alter fühlt sich diese hier wirklich wie meine letzte an“, erklärte der Torwart vom FC Tokio. Ein emotionaler Moment, der zeigt, wie viel ihm dieser Wettbewerb bedeutet.
Während Kim und seine Mannschaft auf den WM-Start hinarbeiten, bleiben Fans und Experten gespannt, ob der Routinier seine Extra-Portion Motivation in Top-Leistungen auf dem Platz umsetzen kann. Südkorea trifft in der Gruppenphase auf Tschechien, Mexiko und Südafrika – eine Herausforderung, die Kim und seine Kollegen mit aller Kraft angehen wollen. Ob es für das Team diesmal in die K.o.-Runde reicht, bleibt abzuwarten, doch Kim wird sicherlich alles daran setzen, seine Familie stolz zu machen und einen würdigen Abschied von der internationalen Bühne zu feiern.
