Kibiwott und chekole dominieren: milano marathon feiert sportfest!

Ein Fest für die Sinne, ein Spektakel für die Stadt! Die Wizz Air Milano Marathon hat nicht nur neue Rekorde knapp verfehlt, sondern auch eine beeindruckende Welle der Begeisterung und Solidarität über die lombardische Metropole gespült. Über 40.000 Zuschauer säumten die Strecke, während 31.000 Läuferinnen und Läufer sowie weitere 10.000 Teilnehmer an den Rahmenveranstaltungen ihre Bestleistungen gaben.

Keniische siege und italienische hoffnung

Vitalis Kibiwott aus Kenia sicherte sich den Sieg in einer Zeit von 2h06.35, gefolgt von Landsmann Amos Kiprotich Kiplagat. Labam Kiplimo aus ebenfalls Kenia belegte den dritten Platz. Bei den Frauen triumphierte die Äthiopierin Yeshii Kalayu Chekole mit einer beeindruckenden Zeit von 2h20.15 – dem besten Ergebnis auf italienischem Boden in diesem Jahr und dem zweitbesten in der Geschichte der Milano Marathon. Ein besonderer Moment war das Debüt von Xavier Chevrier, der als bester italienischer Läufer im Ziel einbrach.

Urbano Cairo, Präsident von RCS, Gazzetta dello Sport und Torino Calcio, zeigte sich begeistert: „Es ist ein unglaubliches Schauspiel, Corso Sempione mit 15.000 Läufern zu sehen! Milano verwandelt in eine Stadt, die dem Marathon gewidmet ist, ist einfach wunderschön.“ Die Stimmung war ausgelassen, die Musik schwungvoll und die Atmosphäre elektrisierend.

Mehr als nur sport: solidarität und zukunftsperspektiven

Mehr als nur sport: solidarität und zukunftsperspektiven

Aber die Milano Marathon ist mehr als nur ein sportliches Ereignis. Die Läuferinnen und Läufer nahmen sich Zeit, ihre persönlichen Bestzeiten zu überprüfen und den Moment am Ziel zu feiern – ein Beweis für die Bedeutung dieses Ereignisses in ihrem Leben. Die Veranstaltung sammelte unglaubliche 2 Millionen Euro für Rete del Dono, ein neuer Rekord im Vergleich zu den 1,8 Millionen des Vorjahres – ein eindrucksvolles Zeichen der Solidarität.

Auch die sportpolitischen Themen kamen nicht zu kurz. Cairo äußerte sich zu Sinner und Alcaraz: „Wir hoffen, dass er den Spanier schlägt, denn der Sieg zählt auch für Monte Carlo – das wäre die Spitze!“ Und im Hinblick auf die Zukunft des italienischen Fußballverbandes (FIGC) lobte er Giovanni Malagò: „Ich kenne ihn gut und schätze ihn. Er ist ein fähiger Mann und könnte eine interessante Option sein.“

Sein Blick fiel auch auf seinen eigenen Verein, Torino, der gegen Verona einen wichtigen Sieg errang. „Ein wichtiger Sieg für uns, mit einer nicht brillanten ersten Halbzeit, aber einer starken zweiten. D'Aversa hat einige Dinge richtiggestellt. In sechs Spielen hat er 12 Punkte geholt – das ist nicht wenig.“ Cairo betonte die schnelle Integration des Trainers ins Team und die positive Entwicklung, die er ausgelöst hat. „Er hat sofort gewusst, wie er die Spieler motivieren kann und sie an die richtige Position gebracht hat. Wir sprechen mit Petrachi über eine mögliche Vertragsverlängerung – wir sind sehr zufrieden mit ihm.“

Die Milano Marathon hat bewiesen, dass sie nicht nur ein sportliches Highlight ist, sondern auch ein Symbol für die Vitalität und den Zusammenhalt einer Stadt.