Kenworthy setzt sich für einwandererrechte ein – nach protest bei olympia mailand-cortina
Kenworthy setzt sich für einwandererrechte ein – nach protest bei olympia mailand-cortina
Gus Kenworthy, der britisch-amerikanische Ski-Freestyler, hat nach seinem aufsehenerregenden Protest gegen die US-Einwanderungspolitik erneut Position bezogen. Nach dem Halfpipe-Finale bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina, wo er Sechster wurde, bekräftigte er seine Haltung: „Ich stehe auf der richtigen Seite.“
Protest auf instagram sorgt für aufsehen
Der 34-Jährige hatte zuvor einen umstrittenen Post auf Instagram veröffentlicht. Darauf war der Slogan „Fuck ICE“ zu sehen, offensichtlich in den Schnee geschrieben – eine klare Kritik an der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE). Kenworthy teilte zudem eine Textvorlage mit seinen Followern, um sich an Senatoren zu wenden und gegen die Finanzierung der Behörde zu protestieren. Dieser Schritt löste eine heftige Debatte in den sozialen Medien aus.

Bedrohungen und gegenwind im netz
„Es ist recht unruhig im Netz geworden“, berichtete Kenworthy, der in England geboren wurde, aber seit seinem dritten Lebensjahr in den USA lebt. Er gab an, in den sozialen Medien mit Bedrohungen konfrontiert worden zu sein. „Aber das ist nur eine sehr laute Minderheit“, so Kenworthy, „und die ist mir egal.“ Er stehe zu seinem Post und seinen Worten und lasse sich nicht einschüchtern.
Verfassungsmäßiges recht auf meinungsfreiheit
Kenworthy betonte, dass es ein verfassungsmäßiges Recht jedes Amerikaners sei, seine Meinung zu äußern und die Wahrheit zu sagen, auch gegenüber Mächtigen. Er argumentierte, dass seine Äußerungen keineswegs „kontrovers“ seien, sondern vielmehr eine klare Positionierung gegen Missstände darstellten. „Ich finde, was da gerade abgeht, ist total beschissen – und ich habe das Gefühl, dass ich mich dazu äußern und meine Reichweite nutzen muss, gerade jetzt, wo ich so viele Zuschauer habe.“
Olympia mailand cortina 2026: weitere highlights
Neben Kenworthys Protest gab es bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina weitere bemerkenswerte Ergebnisse. Laura Maier gewann beispielsweise den Goldmedaille im Ski Freestyle und kündigte an, ihre Karriere fortzusetzen. Auch andere Athleten sorgten mit beeindruckenden Leistungen für Aufsehen.
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