Kellerduell: arminia kämpft sich im derby zum sieg!

Ein frühes Gegenzitterspiel, eine beeindruckende Aufholjagd und letztlich ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf – Arminia Bielefeld hat im niedersächsischen Derby gegen Preußen Münster seine Fans begeistert. Das 3:2 (3:1) lässt die Ostwestfalen vorerst auf den 13. Platz klettern, während Münster weiter in Abstiegsgefahr steckt.

Münster startet furios, bielefeld dreht das spiel

Münster startet furios, bielefeld dreht das spiel

Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern. Bereits nach zwei Minuten war die Arminia-Abwehr überrascht, als Yassine Bouchama nach einer scharfen Flanke von Charalambos Makridis zum 1:0 einköpfte. Doch das Team von Trainer Uwe Stöver ließ sich nicht entmutigen. Monju Momuluh glich nur neun Minuten später mit einem sehenswerten Lupfer aus, bevor Roberts Uldrikis einen Freistoß per Kopf ins Netz beförderte. Der Höhepunkt der Bielefelder Wende war der Treffer von Mael Corboz in der 34. Minute – ein Kunstgriff mit dem Rücken zum Tor, der die Münsteraner-Fans sprachlos machte.

Die Konsequenz der fehlenden Konstanz: Münster zeigte zwar nach der Pause eine verbesserte Leistung, doch die Arminia-Defensive um den überragenden Jonas Kersken hielt stand. Jorrit Hendrix scheiterte zweimal am glänzend aufgelegten Torwart, und auch Joshua Mees’ Kopfball fand sein Ziel nicht. Ein Eigentor von Maximilian Großer in der 86. Minute ließ zwar kurz Hoffnung aufkeimen, doch am Ende war es zu spät.

Die Münsteraner, die unter dem neuen Trainer Alois Schwartz bereits das vierte Spiel in Folge ohne Sieg verbringen, liegen nun nur noch fünf Punkte hinter dem rettenden 16. Platz. Die Aufgabe, den Abstand zu verkleinern, wird dadurch aber nicht einfacher. Die Arminia hingegen kann den Sieg als wichtigen Schritt im Abstiegskampf wertschätzen, auch wenn die Leistung insgesamt noch Verbesserungspotenzial besaß. Es bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft die neu gewonnene Dynamik in den kommenden Spielen bestätigen kann.

Die Zahlen lügen nicht: Mit 35 Punkten ist Arminia nun vorerst aus der direkten Abstiegszone heraus, doch der Kampf um den Klassenerhalt ist noch lange nicht entschieden. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Ostwestfalen die nötige Konstanz aufbringen können, um den Abstand zu den Verfolgern weiter auszubauen.