Kehl bei tottenham? ex-bvb-boss könnte abstiegs-krise beenden
London steht vor einem
personellen Umbruch von historischer Dimension. Tottenham Hotspur, akut abstiegsgefährdet und dem ersten Abstieg aus der Premier League seit fast fünf Jahrzehnten gegenüberstehend, plant offenbar eine radikale Neuausrichtung – und Ex-BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl könnte eine Schlüsselrolle dabei spielen. Die Gerüchte sind heiß, die Lage brisant.
Ein neuer mann an der schaltzentrale?
Fünf Spiele entscheiden über das Schicksal der Spurs. Zwei Punkte trennen sie derzeit vom rettenden Ufer, doch die Geduld der Verantwortlichen scheint am Ende zu sein. Neben dem bereits entlassenen Cheftrainer Roberto de Zerbi, dessen Amtszeit nur wenige Monate dauerte, könnte nun auch die sportliche Führung neu geordnet werden. Wie Sky berichtet, steht Kehl, der erst kürzlich seine Position beim BVB überraschend räumte, ganz oben auf der Liste der Wunschkandidaten für die neu geschaffene Position des Sportdirektors.
Johan Lange, der derzeit eine Doppelrolle als Technischer Direktor und Sportdirektor innehat, soll sich künftig auf seine Aufgaben als Technischer Direktor konzentrieren. Kehl könnte somit die strategische Ausrichtung des Vereins übernehmen und gemeinsam mit de Zerbi – der offenbar trotz möglicher Abstiegsverpflichtungen bleibt – einen kompletten Kaderumbau vorantreiben. Eine Aufgabe, die angesichts der aktuellen Tabellensituation und der finanziellen Möglichkeiten des Vereins eine enorme Herausforderung darstellt.
Die Entscheidung des 46-jährigen Kehls steht allerdings noch aus. Weitere Gespräche sind für diese Woche geplant, aber die Zeichen deuten darauf hin, dass er ernsthaft in Erwägung zieht, seine Karriere in England fortzusetzen. Es wäre eine überraschende, aber möglicherweise notwendige Maßnahme, um den Abstieg zu verhindern und den Verein wieder in die Erfolgsspur zu lenken.
Die kommenden Partien gegen Wolverhampton (bereits abgestiegen), Aston Villa, Leeds United, Chelsea und Everton werden entscheidend sein. Doch unabhängig vom sportlichen Ausgang ist eines klar: Tottenham Hotspur muss sich neu erfinden, um nicht in die Championship abrutschen und den 91 Jahre alten Negativrekord zu egalisieren. Die Verpflichtung eines erfahrenen Sportdirektors wie Kehl könnte dabei der erste Schritt sein.
