Katarina Witt: Die Stasi überwachte ihr Leben – bis ins Schlafzimmer

Die ehemalige Eiskunstläuferin Katarina Witt, eine der erfolgreichsten Sportlerinnen Deutschlands, wurde über Jahre hinweg von der Stasi akribisch überwacht. Das geht aus Dokumenten hervor, die nun bekannt geworden sind. Selbst ihr Liebesleben wurde lückenlos festgehalten.

Die "Eisprinzessin" im Visier der Staatssicherheit

Katarina "Kati" Witt, 60, zählt mit zwölf Goldmedaillen zu den größten Eiskunstlauf-Legenden aller Zeiten. Wie viele Spitzensportlerinnen der DDR profitierte auch die gebürtige Staakenerin von einer außergewöhnlichen Förderung. Diese Unterstützung war jedoch eng mit den Erwartungen des Staates verknüpft. Erfolge im internationalen Sport bedeuteten, als Aushängeschild der DDR zu gelten und im Fokus der Behörden zu stehen.

Minutengenaue Aufzeichnungen des Sexlebens

Minutengenaue Aufzeichnungen des Sexlebens

Schon als Kind geriet Witt ins Visier der Staatssicherheit. Unter dem Operativen Vorgang "OV Flop" wurde ihr Leben über Jahre hinweg akribisch dokumentiert. Wie sie gegenüber "Bild" verriet, wurden sogar ihre ersten Liebesbeziehungen als Jugendliche beobachtet und in den Akten festgehalten. Ein Auszug aus den Stasi-Unterlagen besagt: "Zwischen 6 Uhr und 6.18 Uhr kam es zum Geschlechtsverkehr…"

Beziehungen zu Prominenten und aktueller Status

Beziehungen zu Prominenten und aktueller Status

Witt hatte im Laufe ihres Lebens Beziehungen zu bekannten Persönlichkeiten wie Schlagzeuger Ingo Politz, "MacGyver“-Star Richard Dean Anderson, Hollywood-Regisseur Danny Huston, Nena-Schlagzeuger Rolf Brendel und dem Münchner Unternehmer Andreas Rüter. Über ihren aktuellen Beziehungsstatus ist offiziell nichts bekannt. Die ehemalige Eiskunstläuferin spricht selbst heute nur selten über ihr Privatleben.