Karate-europameisterschaft: spanien holt vier medaillen!
Ein fulminanter Abschluss für das spanische Karate-Team bei der Europameisterschaft in Frankfurt! Nur einen Tag nach den Silber- und Bronzemedaillen von Paola García und Raúl Martín krönte sich das spanische Team mit weiteren Erfolgen und sicherte sich insgesamt vier Medaillen.
Männermannschaft kämpft sich ins bronzefinale
Das Herrenteam, bestehend aus Raúl Martín, Iván Martín, Alejandro Galán und Antonio Lozano – allesamt Vorjahresweltmeister in Armenien – zeigte eine beeindruckende Leistung. Nach Siegen gegen Ungarn (7:0) und Montenegro (6:1) kam es im Halbfinale zu einer knappen Niederlage gegen die Türkei (4:3), die die Chance auf den Titelkampf verwehrte. Doch die Enttäuschung wich schnell der Freude, als das Team im Kampf um Bronze gegen Polen (Iwaszkiewicz, Kowalczyk und Szczypkowski) mit einer überragenden Darbietung des Kata Paiku einen klaren 7:0-Sieg errang. Die polnische Mannschaft wählte hingegen das Unsu, doch die technische Überlegenheit der Spanier war unbestreitbar.

Damen sicherten sich ebenfalls bronze
Auch die Damen um Paola García, Carla Guardeño, Irene Yao und Abril Angulo konnten einen Bronzemedaille feiern. Im Kampf um den dritten Platz setzten sie sich gegen Montenegro (Djukanovic, Milic, Mrakovic und Vlahovic) durch. Nach einem erfolgreichen Start mit einem 6:1-Sieg gegen die Türkei im Semifinale scheiterte das Team jedoch knapp an Italien (5:2). Die Wahl des Kata Anan durch die Spanier unterstrich ihre taktische Flexibilität und ihre hohe individuelle Klasse.
Die Bilanz für Spanien bei der Karate-Europameisterschaft in Frankfurt ist beeindruckend: eine Silbermedaille und drei Bronzemedaillen. Ein Beweis für die harte Arbeit und das Talent der spanischen Karateka.
