Kanu-wm: schopf/lemke brillieren – vierer verpasst podest!

Szeged/Ungarn – Ein Lichtblick für den Deutschen Kanu-Verband (DKV) beim ersten Weltcup der Saison: Während der Kajak-Vierer enttäuschte, sorgten die Zweier-Boote für einen fulminanten Auftakt. Olympiasieger Jacob Schopf und Max Lemke sowie Paulina Paszek und Pauline Jagsch feierten am Sonntag Siege über 500 Meter. Ein Erfolg, der nach den Schwierigkeiten des Vierers besonders gut ankam.

Die doppel sind trumpf, der vierer kämpft

Die doppel sind trumpf, der vierer kämpft

Die Enttäuschung im Kajak-Vierer war groß. Das deutsche Paradeboot, das bei Olympia 2024 noch Gold gewann, verpasste am ersten Finaltag knapp einen Podestplatz und landete schließlich auf dem fünften Rang. Ein Ergebnis, das Bundestrainer Arndt Hanisch sicherlich anders in Szene sehen wollte. „Nach den schwierigen Rennen im Vierer war das Balsam für die Seele“, kommentierte er die Leistungen der Zweier-Boote.

Schopf und Lemke zeigten eine beeindruckende Vorstellung und dominierten ihr Rennen von Anfang an. Auch Paszek und Jagsch waren in Topform und sicherten sich ihren Sieg souverän. Die Leistungen beider Boote wurden vom Bundestrainer als „herausragend“ gewürdigt. Die Konkurrenz war zwar stark, aber die Deutschen waren einfach stärker.

Lo que nadie cuenta es que der Weltcup in Szeged nur der Auftakt einer langen Saison ist. Bereits am Donnerstag geht es in Brandenburg an der Havel weiter, wo der zweite Weltcup der Saison ausgetragen wird. Hier werden die deutschen Kajak-Fahrer die Chance haben, ihre Leistungen zu bestätigen und weitere Erfolge einzufahren.

Die Ergebnisse in Szeged zeigen deutlich, dass der DKV auf die Doppel setzt. Der Kajak-Vierer muss sich jedoch noch deutlich steigern, wenn er in den kommenden Rennen an die Erfolge von Olympia anknüpfen will. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Mannschaft die notwendige Anpassungsfähigkeit und Entschlossenheit besitzt, um wieder an die Spitze zu fahren. Denn die Konkurrenz schläft nicht und die anderen Nationen sind hungrig nach Medaillen.