Kane patzt! wolfsburg-trick torpediert bayern-star
Schock in der Bundesliga: Harry Kane, der gefürchtete Torjäger des FC Bayern, hat zum ersten Mal in der Liga einen Elfmeter vergeben. Die Bilder, die sich heute Abend im Netz verbreiten, lassen die Fans sprachlos zurück – und werfen einen ungewöhnlichen Schatten auf den glänzenden Stern Bayerns.

Ein patzer, der fragen aufwirft
In der 36. Minute des Auswärtsspiels gegen den VfL Wolfsburg, bei einem Stand von 0:0, trat Kane an den Elfmeterpunkt. Doch anstatt das Leder im Netz unterzubringen, flog der Ball überraschend deutlich am rechten Torwinkel vorbei. Torwart Kamil Grabara musste nicht eingreifen. Ein Ausrutscher, wie er im Fußball eben manchmal vorkommt? Nicht ganz, denn wie sich später herausstellte, hatte ein Wolfsburger Spieler zuvor unbemerkt den Elfmeterpunkt manipuliert.
Jeanuel Belocian, ein Profi von Wolfsburg, soll während der VAR-Überprüfung den Elfmeterpunkt leicht verrückt gemacht haben. Die Aufnahmen, die Sky in der Halbzeitpause zeigte, sorgten für heftige Diskussionen. „Das ist doch absolut unfair! Da sollten die Schiedsrichter ein Auge drauf haben“, betonte Sky-Expertin Julia Simic. Ein fragwürdiger Akt, der den Verlauf des Spiels beeinflussen könnte – und Kanes Nerven zusätzlich strapazierte.
Kane hatte in dieser Bundesliga-Saison bereits zehn Elfmeter sicher verwandelt. Insgesamt waren es 24 erfolgreiche Strafstöße in Folge für die Münchner. Doch auch der sonst so sichere Schütze ist nicht unfehlbar. Zuvor hatte er in dieser Saison im DFB-Pokal gegen Wehen Wiesbaden und in der ChampionsLeague gegen Union Saint-Gilloise ebenfalls Fehltritte vom Elfmeterpunkt begangen. Die Frage ist: War dies ein rein individueller Patzer oder der Nachhall einer subtilen – und möglicherweise unfairen – Beeinflussung?
Die Tatsache, dass ein Wolfsburger Spieler den Elfmeterpunkt manipulierte, wirft ein schlechtes Licht auf die Professionalität beider Mannschaften und die Aufsicht der Schiedsrichter. Es bleibt zu hoffen, dass solche Vorfälle in Zukunft konsequent geahndet werden, um die Integrität des Spiels zu wahren. Der FC Bayern muss sich nun fragen, wie sie ihre Spieler vor solchen psychologischen Spielchen schützen können. Denn eines ist klar: Im modernen Fußball ist es nicht mehr nur die sportliche Leistung, die über Sieg oder Niederlage entscheidet, sondern auch die Fähigkeit, mit unerwarteten und unfair wirkenden Umständen umzugehen.
Die Fans werden dieses Spiel noch lange in Erinnerung behalten – nicht wegen eines Tores, sondern wegen eines Elfmeterpatzers und eines fragwürdigen Tricks, der die Frage aufwirft: Wo hört der sportliche Kampf auf und wo beginnt das unfaire Spiel?
