Kanada-gp: murmeltier stoppt albon – chaos im qualifying!
Ein Schlag ins Gesicht für Alex Albon und sein Williams-Team: Das Qualifying zum Großen Preis von Kanada war von unerwarteten Zwischenfällen geprägt, allen voran ein Zusammenstoß mit einem Murmeltier, das den jungen Briten im freien Training einen teuren Ausrutscher bescherte. Doch Albon ist nicht der Einzige, der am heutigen Freitag mit technischen Problemen zu kämpfen hatte – ein regelrechtes Chaos herrschte auf dem Gilles-Villeneuve-Kurs.
Ein nagetier im falschen film
Der Kurs in Montreal ist bekannt für seine Herausforderungen, aber selten war eine Ursache für einen Unfall so ungewöhnlich: Ein Murmeltier, das sich unglücklicherweise in die Ideallinie der 7. Kurve wagte, verursachte den Einschlag, den Albon nicht verhindern konnte. Die Onboard-Kamera zeichnete den Vorfall auf, der für den Williams-Piloten eine schmerzhafte Unterbrechung des freien Trainings bedeutete. Er beendete die Session schließlich als 14., weit hinter den führenden Teams. Die Kollision wirft ein schlechtes Licht auf die Sicherheitsvorkehrungen am Kurs, obwohl die Tiere in der Gegend bekannt sind.

Mehr als nur albon: ein tag voller probleme
Doch Albon war nicht der einzige, dem das Schicksal einen Strich durch die Rechnung machte. Franco Colapinto, der in Miami noch eine starke Vorstellung gezeigt hatte, verlor im ersten freien Training die Kontrolle über seinen Alpine, nachdem das Gaspedal versagte. Ein langsamer Rollen in die Boxengasse und eine Session ohne nennenswerte Zeit. Auch Esteban Ocon, dessen Zukunft im Haas-Team ungewiss ist, hatte Pech: Ein mechanischer Defekt zwang ihn, seinen Wagen an der Strecke stehen zu lassen. Liam Lawson erging es nicht besser; sein Red Bull Bull stoppte unerwartet mitten auf der Strecke, was einen weiteren Zwischenfall zur Folge hatte.

Sprint-klassifikation als zitterpartie
Die Ausgangslage für das Qualifying ist somit verkniffen: Die Teams müssen sich nun schnell anpassen und ihre Strategien überdenken, um im Sprint-Klassifikation am Samstag optimal platziert zu sein. Die Verwirrung und die technischen Defekte haben die Planung durcheinandergebracht und die Teams vor neue Herausforderungen gestellt. Es bleibt abzuwarten, ob die Fahrer die Probleme in den Griff bekommen und ob die Teams ihre Autos rechtzeitig reparieren können. Das Rennen verspricht Spannung – das ist jetzt schon klar.
Die Fahrer haben sich in den letzten Jahren immer wieder über die Beschaffenheit des Kurses geäußert. Es scheint, dass die Natur selbst nun ihre eigene Meinung dazu beitragen will. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Situation bald normalisiert und die Fahrer ihre Rennen bestreiten können, ohne von unerwarteten Tierbesuchen unterbrochen zu werden.
