Kaiserslautern: nach pokal-demütigung folgt berliner generalprobe!

Ein Schock sitzt beim 1. FC Kaiserslautern nach dem 1:6 im DFB-Pokal gegen Union Berlin noch tief. Am Samstag steht nun die bittere Wahrheit im Olympiastadion an: Die Generalprobe für den Saisonendspurt gegen Hertha BSC. Kann das Team von Torsten Lieberknecht den Klassenverbleib sicherstellen und gleichzeitig die alte Pokal-Demütigung vergessen?

Julian krahl: „das 1:6 darf uns begleiten“

Torwart Julian Krahl lässt die blamable Vorstellung im Pokal nicht los. „Das ist noch in den Köpfen drin, genauso wie das Hinspiel, das wir 0:1 verloren haben“, so der Schlussmann. Er betont, dass diese Erinnerung wichtig sei, „weil wir etwas wiedergutzumachen haben.“ Das Ziel ist klar: Gegen Hertha muss ein Sieg her, um das Selbstvertrauen zurückzugewinnen und den Abstiegskampf zu bereichern. Lieberknecht hatte von einem „Auswärts-Virus“ gesprochen, doch Krahl kontert: „Diesen Vergleich habe ich ehrlich gesagt zum ersten Mal gehört.“

Die Auswärtsschwäche des FCK ist offensichtlich, doch die Spieler sind entschlossen, daran zu arbeiten. „Das muss man gar nicht schönreden. Wenn wir erfolgreicher sein wollen, müssen wir daran was ändern“, fordert Krahl. Er mahnt eine sofortige Präsenz in jedem Zweikampf an: „Gegen Berlin ist es wichtig, dass wir ab der ersten Minute da sind und uns gegenseitig hochpushen.“ Die Fans, die dieses Jahr eine bemerkenswerte Unterstützung gezeigt haben, sollen einen würdigen Abschied erleben. Die Choreographien und die Lautstärke im Stadion waren einzigartig, und das Team möchte sich mit einem Sieg revanchieren.

Der Blick gilt dem Saisonendspurt. Krahl wünscht sich – mit einem Augenzwinkern – sechs Siege aus sechs Spielen. „Ne, ernsthaft“, fügt er hinzu, „die Auswärtsschwäche ist ein Thema, aber selbstverständlich wollen wir uns auch in den Heimspielen von den Fans verabschieden.“ Es geht darum, eine positive Atmosphäre zu schaffen und den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft zu legen.

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